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Neues aus der Schule

12. November 2021
Sicherheit im Netz
Informationsabend mit Herrn Hastrich vom Dezernat Kriminalprävention und Opferschutz

Viele Kinder und Jugendliche haben sich während der Pandemiezeit vorbildlich verhalten und haben Distanz gewahrt. Was aber tun, wenn Verabredungen mit Freunden nicht erlaubt sind, wenn das Training nicht stattfindet? So ist es nicht verwunderlich, dass Internetspiele, YouTube und soziale Netzwerke wie tiktok und Instagram häufig einen noch größeren Raum während der Lockdown-Phasen eingenommen haben.

Auch wenn allen bekannt ist, dass der Umgang mit dem Netz Risiken birgt wie Datensicherheit, Cyberkriminalität und Mobbing, sind selbst Erwachsene im Umgang mit dem Internet häufig unsicher. Wenn aber schon Erwachsene die Risiken im Netz oftmals nicht richtig einschätzen können, wie mag es dann unseren Kindern und Jugendlichen ergehen? Daher bietet unsere Schule durch Projektkurse unter der Leitung unseres Schulsozialarbeiters Herrn Matthias Ennenbach regelmäßig in allen Stufen Präventionsveranstaltungen an, um auf die Tücken des Internets aufmerksam zu machen und so einen sichereren Umgang mit dem Internet zu ermöglichen.

Wir freuen uns sehr darüber, für das Lehrer*innen-Kollegium und für die Eltern unserer Schüler*innen am 03. Februar 2022 einen Informationsabend zum Thema Safer Internet mit Herrn Hastrich (Kriminalprävention und Opferschutz) anbieten zu können.

Weitere Informationen rund um das Thema Sicherheit im Netz finden Sie auch auf unserem YouTube-Kanal.


5. November 2021
Schulsanis der Gesamtschule Siegburg demnächst in KiKa-Liveshow
Teilnahme am Kika-Award 2021

Unser Schulsanitätsteam ist außergewöhnlich erfolgreich. Vor wenigen Wochen waren einige Vertreter*innen des Teams mit ihrem Ausbilder Matthias Ennenbach auf Einladung des Generalsekretariats des Deutschen Jugendrotkreuzes zum Bundeskongress (JRK) in Berlin eingeladen. Das Team ist regelmäßig bei Kreis- und Landesmeisterschaften erfolgreich. Die rund 70 Jugendlichen des Sanitätsdienstes engagieren sich in jeder Pause für ihre Mitschüler*innen und nehmen regelmäßig an Aus- und Weiterbildungen teil. Zudem gehen jedes Jahr mehrere der jungen Lebensretter*innen haupt- oder ehrenamtlich zum Roten Kreuz, der Feuerwehr oder einer anderen Hilfsorganisation.

Kein Wunder, dass bei so viel Engagement und Freude daran, anderen zu helfen, einige Teammitglieder im vergangenen Sommer auf die Idee kamen, sich für den KiKa-Award 2021 in der Kategorie „Kinder für Kinder“ zu bewerben.

ARD und ZDF fördern das Engagement von Kindern und Jugendlichen unter anderem mit dem KiKa-Award, der seit 2020 verliehen wird. Für den KiKa-Award 2021 hatten sich mehr als 100 Projekte beworben.

Riesig war nun die Freude bei unseren Sanis, als sie erfuhren, dass ihr Projekt am 26.11.2021 um 19.30 Uhr in Erfurt an der Live-Show teilnehmen wird. In Erfurt wird unser Team von Johannes Strate unterstützt, dem Sänger und Frontmann der Band Revolverheld.

Damit unser Schulsanitätsdienst den diesjährigen Kika-Award 2021 gewinnt, bitten wir um Ihre und eure Unterstützung. Eine Woche vor der Liveshow kann man für unseren Schulsanitätsdienst voten. Den Link dafür stellen wir auf unserer Schulhomepage www.ge-siegburg.de zur Verfügung.

Wir drücken unseren Sanis die Daumen und wünschen viel Erfolg in Erfurt. Toi, toi, Toi!


5. November 2021
Mathematischer Spaziergang rund um den Hexenturm
Der Förderkurs auf Entdeckungs-Tour

Ist Mathematik langweilig und abstrakt? Ist uns bewusst, dass uns die Mathematik umgibt? Räume und Körper begegnen uns ständig. Sie zu berechnen, ist im Alltag notwendig: Wie groß, wie hoch mag das sein? Wie weit ist das entfernt? Ist das Gefäß groß genug?

Unter der Leitung unserer Kolleginnen Layla Kamil und Carmen Otte machten unsere Schüler*innen des Förderkurses Mathematik im Jahrgang 9 Anfang November genau diese Erfahrung im Rahmen eines mathematischen Spaziergangs rund um die Abtei am Michelsberg.

Mathematische Spaziergänge sind ein Angebot für den Mathematikunterricht der Jahrgänge 5-13 der Universität Bonn. Hier wurden Aufgabenpakete entwickelt, die es ermöglichen, Mathematik im städtischen Raum anzuwenden und so den Blick für mathematische Fragen zu öffnen.

Zunächst erfuhren die Jugendlichen Historisches rund um den Hexenturm. Anschließend wurden die Höhe und der Durchmesser des Turmes berechnet, um herauszufinden, wie viel der gesamte Hexenturm wiegt. Neben dem mathematischen Verständnis wurde die Teamarbeit gestärkt, denn die Messung des Turmes mit Schnur und Zollstock kann nur im Team gelingen.

Mathematische Spaziergänge sind eine Bereicherung für den Mathematikunterricht. Die Schüler*innen freuen sich schon jetzt auf weitere mathematische Spaziergänge.


27. September 2021
Besuch der phil.cologne
Die EF nahm an einer Veranstaltung in der Kölner Lutherkirche teil

Unter der Leitung von Lena Rottmann und Theresa Bade haben die Schüler*innen im Rahmen des Philosophieunterrichts der Jahrgangsstufe EF an einer Veranstaltung der diesjährigen phil.cologne in der Kölner Lutherkirche teilgenommen. Dabei bot sich den Schüler*innen die Gelegenheit über Unsterblichkeit in der digitalen Welt zu philosophieren.

Die Veranstaltung ermöglichte den Schüler*innen den Raum über die paradoxe Frage, ob wir den Tod überleben können, nachzudenken. Diese Frage wird im digitalen Zeitalter auf einmal sehr real und so konnten die Schüler*innen einen atemberaubenden Auftritt des verstorbenen Rappers Tupac in Form eines modernen Hologramms sicherlich als ein besonderes Highlight der Veranstaltung nennen. Es entstanden eine Menge unterschiedliche Gedanken, die es sich lohnt weiter auf den Grund zu gehen. Denn nicht nur die Veranstalter*innen fragten sich am Ende: Wollen wir überhaupt diese Form der Unsterblichkeit?


6. September 2021
Merkwürdige Putztruppe auf dem Schulhof der Gesamtschule
Mit „Master of Desaster“ geht das Theaterprojekt „Playground“ weiter

Der Schulhof sollte sauber werden und die sechsköpfige Putztruppe wollte dabei Spaß haben. So schien zunächst der Plan zu sein. Mit blechbläserischer Untermalung wirbelten die sechs Putztruppen-Mitarbeiter*innen über den Schulhof, kickten Dosen wie Fußbälle in imaginäre Tore, pusteten mit höchster Konzentration Wattebäusche mit einem Laubbläser herum und fegten mit sichtbarem Spaß den Boden. Im Weg stehende Füße wurden dabei ebenso ruppig abgemahnt wie auch fremde Frisuren aus Übermut durchgepustet wurden.

Als der Hof aber ordentlich war und alles erledigt zu sein schien, stand plötzlich ein Schulranzen auf dem Schulhof, der niemandem gehörte. Und damit ging die Arbeit der Putztruppe erst richtig los. Denn der Ranzen schien kein normaler Ranzen zu sein, er vibrierte gefährlich bei jeglicher Annäherung. Eine große geheimnisvolle Maschine wurde trotz vieler Hindernissen angefahren, um den Schulranzen unschädlich zu machen. Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen wurden herumgereicht, die helfen sollten, die Maschine überhaupt benutzen zu können. Und dann kamen am Ende der umständlichen Entschärfung des vermeintlich bedrohlichen Schulranzens auf einmal Stimmen und Zettel daraus hervor. Kinder erzählten und schrieben von ihren alltäglichen und besonderen Sorgen und Ängsten: Alleine zu sein, die Familie in einem anderen Land nicht mehr sehen zu können, Angst vor der Dunkelheit oder vor Schulversagen zu haben. Die zunächst überraschten Mitglieder der Putztruppe überlegten zusammen, wie damit umzugehen sei und wie man auch diesen Schulranzen-Inhalt entkräften könnte. Die Lösungsideen waren ebenso vielfältig und individuell wie tröstlich einfach in ihrer Umsetzung.

Nichtsahnende Schüler*innen und Lehrer*innen, die am 03.09. über unseren Schulhof gingen und das Spektakel sahen, blieben oft überrascht stehen und verfolgten gebannt das Schauspiel - welches genau das war: Das Theaterstück „Master of Desaster“, gespielt vom Theater Marabu im Rahmen unseres dreijährigen Projekts „Playground“, das nun im zweiten Jahr läuft und bei dem insgesamt sieben Schulen und zwei Theater kooperieren. Gefördert wird es vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Köln-Bonn und der Stadt Bonn.

Wir haben uns sehr gefreut, dass es endlich wieder möglich war, Theater in Echtform zu sehen und den Schulhof damit zu beleben. Die Reaktionen der Schüler*innen des 6. Jahrgangs, die in den Genuss kamen, das Stück „Master of Desaster“ zu erleben, zeigten deutlich, wie unersetzbar die reale Begegnung mit den Schauspieler*innen ist. So gab es zahlreiche Unterstützungsangebote für Mitglieder der Putztruppe in schwierigen Situationen, Tipps wurden gerufen, Bedienungsanleitungen von Türkisch auf Deutsch zu übersetzen versucht. Und zum Schluss gab es viele eigene Lösungsmöglichkeiten der Schüler*innen zum Umgang mit Sorgen, die den Mitschüler*innen angeboten wurden.

Abgerundet wird der Besuch des Theaterstücks etwas später mit der Teilnahme an einem Theater-Workshop, auf den sich unsere inzwischen workshoperfahrenen Schüler*innen bereits freuen.


6. September 2021
Das Summer Camp
Vorbereitung auf das neue Schuljahr

Unser Schulleitungsteam und unsere Kolleg*innen vom Kinderschutzbund Siegburg (KSB) haben ein „Warm up“ für Schüler*innen in der letzten Sommerferienwoche organisiert. Die Mitarbeiter*innen des KSB kennen die Jugendlichen gut, da sie seit Jahren hauptberuflich unser Kollegium an der Gesamtschule Siegburg in Doppelbesetzung unterstützen.

Das Summer Camp-Programm sah vor, dass die Schüler*innen morgens mit einem zweiten Frühstück starteten. Anschließend arbeiteten sie in Kleingruppen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch, um den Schulstoff zu wiederholen bzw. um das Wissen zu festigen. Die Kleingruppen ermöglichten eine enge individuelle Betreuung.

Zur Stärkung gab es ein gesundes frisches Mittagessen, das auch orientalische Köstlichkeiten wie Falafel-Bällchen anbot.

Am Nachmittag besuchten die Schüler*innen gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen des KSB Siegburg unter anderem das Stadtmuseum. Außerdem machten die Jugendlichen viel Sport auf der neuen Siegburger Sportwelle am Michaelsberg.

Für die Jugendlichen und die Mitarbeiter*innen des KSB war es eine erfolgreiche und gelungene Woche.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die das Summer Camp ermöglicht haben!


6. September 2021
Drei „Mann“ in einem Boot
Das ist das Team der Schulsozialarbeit

Wer kennt ihn nicht, den Film „Drei Mann in einem Boot“ mit Heinz Erhard, Hans-Joachim Kulenkampff und Walter Giller aus dem Jahre 1961. Auch wenn der filmische Inhalt weit weg von schulischer Pädagogik ist, so gibt es –wenn auch nur für kurze Zeit- ein Dreierteam im Fachbereich der Schulsozialarbeit an unserer Schule, das unsere Schüler*innen bestmöglich begleitet.

Seit Ende Mai unterstützt Jan Testroet als Vorpraktikant für das Studium der sozialen Arbeit unsere Schule. Er möchte ab Ende September mit dem absolvierten Praktikum den Bachelor-Studiengang beginnen. Diesen Studiengang bereits erfolgreich abgeschlossen hat Nina Jörg, die ihr Jahrespraktikum bei unserem Schulsozialarbeiter Matthias Ennenbach angetreten hat. Dieser wiederum setzt sich seit nunmehr 10 Jahren tatkräftig für unsere Schüler*innen ein.

Gerne würden wir unsere Schulsozialarbeit dauerhaft gestärkt sehen, da die tätige Unterstützung unserer Schüler*innen gerade nach den Online- und Teilbeschulungszeiten dringender denn je ist. Um bestmöglich für das Wohlergehen der Schüler*innen sorgen zu können, würden wir uns freuen, auch in Zukunft Studierende der Sozialen Arbeit (FH) für ein Anerkennungsjahr oder Praxissemester in unserem Hause begrüßen zu dürfen.

Sollten Sie Interesse haben ab dem Schuljahr 2022/2023 dieses Praktikum bei uns zu absolvieren, melden Sie sich bitte unter matthias.ennenbach@ge-siegburg.de


27. August 2021
Lebensretter*innen ausgebildet
Workshop für das Kollegium

Turnusgemäß lassen sich alle zwei Jahre die Pädagog*innen der Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg in Erster Hilfe durch das Deutsche Rote Kreuz als Kooperationspartner*in unserer Schule aus- und weiterbilden. Von diesem Fortbildungsangebot profitieren nicht nur die Kolleg*innen für die diese Schulung in den Fächern Sport, Technik oder Naturwissenschaften verpflichtend ist, sondern dieses Angebot steht allen Pädagog*innen unserer Schulgemeinschaft offen.

Unser Schulsozialarbeiter Matthias Ennenbach, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz engagiert, hat diesen beliebten Workshop für das Kollegium bereits zum sechsten Mal durchgeführt und steht dem Schulzentrum in medizinischen Belangen gerne zur Seite. Wir dürfen uns bei allen Verantwortlichen, die zum Gelingen dieser Fort- und Weiterbildung beigetragen haben, und ganz besonders bei Herrn Matthias Ennenbach herzlich bedanken.


23. August 2021
Freudige Begrüßung unserer neuen Fünftklässler*innen
Das war der Start an unserer Gesamtschule

Am 18.08.2021 wurden unsere neuen Fünftklässler*innen eingeschult. Mit großer Freude und dem erforderlichen Abstand hießen wir die neuen Schüler*innen an unserer Schule willkommen. Unser Schulleiter Herr Schütz begrüßte unsere Fünfer herzlich. Er wünschte allen einen guten Start und viel Freude und Erfolg für den neuen Lebensabschnitt. Auch wenn dieses Jahr aufgrund der Pandemie noch vieles anders sein wird als gewöhnlich, ermutigte er die Kinder, mit Mut und Zuversicht all das Neue, was nun vor ihnen liegt, anzupacken.

Auch lernten die neuen Klassen ihre Klassenpaten aus der 7 kennen und wurden so herzlich in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Am wichtigsten für die Fünftklässler*innen aber war das Kennenlernen der neuen Klassenlehrer*innen, die zugegebenermaßen mindestens genauso gespannt und aufgeregt waren wie die neuen Schüler*innen. Um sich besser kennenzulernen und sich in der neuen Umgebung gut zurechtzufinden, erwartet die Fünfer ein abwechslungsreiches Programm für die kommenden Tage.


6. Juli 2021
Märchen mal ganz anders
Das Theaterprojekt Playground geht weiter

Theater in unsicheren Zeiten? Jetzt erst recht! Trotz aller pandemiebedingter Unabwägbarkeiten sollte unser Theaterprojekt „Playground“ (ein Kooperationsprojekt von sieben Schulen und zwei Theatern, s. weiter unten beim Beitrag vom 08.10.2020) weitergehen. Passend zur Unterrichtssituation planten wir gemeinsam mit dem Theater Marabu alles in digitaler Form und dann doch wieder um und schließlich wurde die zweite „Playground-Runde“ in diesem Schuljahr ein teils digitales und teils analoges Projekt.

Da ein echter Theaterbesuch leider noch nicht möglich war, sahen sich alle Kinder im Jahrgang 5 in der Schule das Theaterstück „Good Game Gretel“ als Stream an. In diesem Stück wird das bekannte Märchen „Hänsel und Gretel“ zum Adventure-Spiel und die dunkle Märchen-Welt spiegelt die Gegenwart. Die beiden Kinder müssen viele Prüfungen bestehen, die unsere Schüler*innen aus interaktiven Computerspielen kannten. Das Stück ist eine Mischung aus Märchen, Computerspiel und realen Erfahrungen von familiären Problemen, was es für die Schüler*innen sehr interessant und ansprechend machte.

Im Anschluss an das Sehen des Stücks hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, in der Schule den Schauspieler Henning Jung und die Theaterpädagogin Melina Delpho intensiv zum Stück, aber auch allgemein zum Theater und dem Beruf „Schauspieler*in“ zu befragen. Die Kinder ließen sich diese Chance nicht entgehen und stellten sehr interessiert viele Fragen.

Zum Abschluss in diesem Schuljahr gab es für jede Klasse im Jahrgang 5 einen Theaterworkshop zum Stück, der von zwei Theaterpädagoginnen des Marabu-Theaters angeleitet wurde. Hier konnten die Schüler*innen selbst Aspekte des Theaterstücks interpretieren und darstellen. Sie entwickelten eigene Ideen zum Inhalt des Stücks und bekamen einen Eindruck davon, wie unterschiedlich bestimmte Themen ausgelegt werden können.

Das Playground-Projekt bereicherte auch in dieser zweiten Runde unseren Schulalltag und insbesondere unsere „Theaterstunden“, die wöchentlich im Umfang von zwei Stunden stattfinden und Teil des „Schulversuchs Talentschule“ sind. Nach der langen, herausfordernden Zeit des Lockdowns war es für die Fünftklässler*innen besonders schön, das Schuljahr mit so viel kreativer Energie und Inspiration zu beenden.

Wir freuen uns auf die nächsten zwei Playground-Jahre!




6. Juli 2021
Der Schlüssel für eine Zukunft voller Möglichkeiten
Das war unsere Abschlussfeier im Rhein-Sieg-Forum

Diesen Abend hatten sich die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler redlich verdient! Die Abschlussfeier 2021 war ein Spiegelbild des gesamten, so außergewöhnlichen Schuljahres. Schien eine gemeinsame Feier mit Blick auf die über viele Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für lange Zeit unmöglich, so klappte es dann doch noch mit einer feierlichen Zeugnisübergabe. Dass diese in festlichem Rahmen im Rhein-Sieg-Forum überhaupt möglich wurde, dafür gilt der Stadt Siegburg ein ganz besonderer Dank. So konnten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen sogar gemeinsam mit ihren Eltern diesen besonderen Abend feiern.

Und besonders wurde dieser Abend allemal, wenngleich das Organisationskomitee nur wenig Zeit zur Vorbereitung dieses letzten Kapitels eines besonderen Schuljahres hatte, in das die Schülerinnen und Schüler mit so großen Hoffnungen gestartet waren. Nicht zuletzt deshalb wählten sie zum Auftakt in die gut 90-minütige Veranstaltung den Titel „High Hopes“ der Band „Panic At The Disco“ aus und betraten gemeinsam das von ihnen festlich und mit viel Liebe dekorierte Rhein-Sieg-Forum. Zu Recht wurden sie dabei von ihren Eltern und den Kolleginnen und Kollegen der Gesamtschule mit Standing Ovations begrüßt. Ein besonderer Moment, schließlich ist es den Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern nicht hoch genug anzurechnen, ihre Abschlüsse unter den schwierigen Bedingungen dieses Schuljahres mit Bravour erreicht zu haben!

Für diese besondere Leistung wurden die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussreden der Schulleitung, sowie ihrer Klassenleitungen ganz besonders gewürdigt. Dass es kein leichtes Jahr war, befand auch Stufensprecherin Glodine Gergio-Antonio. Nun aber hielten die Schülerinnen und Schüler den Schlüssel für eine Zukunft voller Möglichkeiten in ihren Händen. Dafür sprach sie den Lehrerinnen und Lehrern ihren herzlichen Dank aus.

Wenige Stunden zuvor begingen die Schülerinnen und Schüler zum Auftakt in den feierlichen Abend einen ökumenischen Wortgottesdienst in der Wolsdorfer Dreifaltigkeitskirche. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Gemeindereferentin Carmen Kremser und Pfarrer Matthias Lenz.

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen alles Gute für ihre Zukunft, sei es in der Oberstufe unserer Schule, oder aber im bald beginnenden Ausbildungsjahr!


6. Juli 2021
Erfolgreiche Teilnahme an der Big Challenge
Unsere Schüler*innen erhalten Ehrungen

Das gerade ausgelaufene Schuljahr hat aufgrund der Pandemie besonders unseren Schüler*innen viel abverlangt. Um so schöner ist es festzustellen, dass manches auch wieder „normal“ läuft. So hat Herr Schütz, unser Schulleiter, am letzten Schultag Schüler*innen geehrt, die Herausragendes im vergangenen Schuljahr geleistet haben. Neben der Ehrung des erfolgreichen Engagements unserer Sanitäter*innen wurden jahrgangsstufenweise auch die besten Schüler*innenergebnisse der Big Challenge und der Zeugnisdurchschnittsnoten geehrt.

Beeindruckend ist in diesem Zusammenhang das Big Challenge-Ergebnis von Jan de Greiff aus der 8a. In dem europaweit in den Klassen 5-9 durchgeführten Englischwettbewerb, der Vokabeln, Grammatik und Landeskunde in Quizformaten abfragt, erreichte Jan innerhalb Nordrhein-Westfalens den 4. und bundesweit den 7. Platz.

Ebenso beeindruckend ist der Traum-Notendurchschnitt von 1,0 den Josefine Rott und Iliya Ramzi aus der 9c erreicht haben.

Herzlichen Glückwunsch!


6. Juli 2021
Literatur entsteht
Schüler*innen der Q1 schreiben Erzählungen und Kurzromane

Ein eigenes Buch schreiben? Dies erscheint vielen wie ein Traum, der aber vielfach aufgrund des hohen Arbeitsaufwands dann doch schnell fallen gelassen wird. 16 Schüler*innen unserer Q1 haben sich dieser Herausforderung gestellt und ihr Erstlingswerk geschrieben.

Entstanden ist die Idee zu Schuljahresbeginn aus der Beschäftigung mit dem Gretchenschicksal in Johann Wolfgang Goethes „Faust I“ und dem Schicksal der Jugendlichen in Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“. Die Schicksale dieser Protagonist*innen zum Anlass nehmend, haben die jungen Autor*innen ihre Werke geschrieben und sie teils künstlerisch illustriert und/ oder wissenschaftlich-psychologische Hintergründe im Anhang dargestellt. Thematisch befassen sich die Werke mit der Frage der Liebe, Leistungs- und Notendruck, häuslicher Gewalt, Depression und/ oder der Suche nach dem Sinn im Leben.

Herausgekommen sind beeindruckende Werke, die vielfach existenziellen Schmerz oder den Raub der Kindheit oder Jugend intensiv darstellen. Angekoppelt an die Pandemielage und den schrecklichen Fakt, dass häusliche Gewalt in dieser Zeit zugenommen hat, schreibt Lilli in ihrer Erzählsammlung „Wofür lebst du?“ einen mahnenden Appell, auf das Wohl der Kinder zu achten. Nilay schreibt in ihrem Kurzroman „Hilflos – Ich möchte noch nicht sterben“ vom Schicksal einer jungen Studentin, die Opfer einer Vergewaltigung wird, dadurch intensiviert, dass immer wieder Kapitel aus der Sicht des Täters verfasst worden sind, der sich vom Leben betrogen fühlt. In ihrem Anhang verweist Nilay auf weltweite juristische Urteile, die sexuell übergriffige Täter mit „niedrigen Strafmaßen davonkommen lassen“, weil den Frauen eine „Mitschuld“ angelastet worden ist. Von unsterblicher Liebe schreibt Sima in ihrem Kurzroman „Nachtschatten“. Ihr ist ein spannender Mix aus einer romantischen Liebesgeschichte und einer Tragödie gelungen. Ihr Werk orientiert sich sprachlich an den klassischen Vorbildern, von der Erzählführung her aber gestaltet sie „modern“, weil die ersten vier Kapitel scheinbar chronologisch erzählen, mit Kapitel 5 aber „rückwärts“ erzählt wird, sodass nichts bleibt, wie es war.

Die Erstlingswerke der 16 jungen Künstler*innen beeindrucken durch Themenwahl, Erzähltechnik und genaue Recherche. Für alle Jugendlichen hat sich ein Traum erfüllt: Nach harter einjähriger Arbeit haben sie ein erstes episches Werk verfasst.

Herzlichen Glückwunsch!


15. Juni 2021
Aktion der SV zum IDAHOBIT 2021
Quiz der SV zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie


14. Mai 2021
Werkstatt der Zukunft
Sich Ziele setzen und motivieren trotz Pandemie

Trotz oder gerade wegen der schwierigen Bedingungen, unter denen wir während der Pandemie aktuell arbeiten, konnten wir für alle Schüler*innen im Jahrgang 8 eine „Werkstatt der Zukunft“ anbieten, die von Trainer*innen von „Skills4Life“ durchgeführt wurde.

Das Training fand unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandsregeln mit halben Klassengruppen statt und wurde jeweils von einer Trainerin oder einem Trainer von „Skills4Life“ und einer der beiden Klassenleitungen begleitet.

Thematisch ging es beim Training unter anderem darum, die eigenen Stärken zu reflektieren. Dabei wurde über einen individuellen Energiehaushalt gesprochen und darüber, wann man selbst leistungsbereit und kreativ ist und wann nicht. Die Schüler*innen reflektierten ihren eigenen Tagesrhythmus und ihre eigenen Leistungsspitzen. Sie überlegten sich, wie sie zukünftig ihre Tage zuhause so strukturieren, dass sie diese Leistungsspitzen berücksichtigen, damit effektiver lernen können und weniger Zeit verschenken.

Ebenfalls erkenntnisreich für die Jugendlichen war die Bedeutung von regelmäßigen und sinnvoll genutzten Pausen. Bei einer Übung sollten die Schüler*innen eine sehr schwierige und konzentrationserfordernde Aufgabe lösen, was zunehmend Frustration auslöste. Es wurde also eine Pause auf dem Schulhof verordnet, welche von den Schüler*innen innerhalb eines festen Zeitrahmens frei genutzt werden konnte. Anschließend wurde die schwierige Aufgabe fortgesetzt, diesmal aber aufgrund der vorangegangenen Pause und des gedanklichen Abstands zur Aufgabe mit sichtlich mehr Konzentration und Energie. Anhand dieser Übung wurde den Schüler*innen bewusst, wie wichtig regelmäßige Pausen für gute Arbeit sind. Es wurde deutlich, dass es nicht sinnvoll ist, Aufgaben schnell und ohne Pausen abarbeiten zu wollen, weil darunter sowohl die Qualität der Arbeitsergebnisse als auch die eigene Laune leiden.

Das Thema „Pausen machen“ wurde außerdem noch dahingehend differenziert, dass die Schüler*innen angehalten wurden, sich zu überlegen, welche Art von Pausengestaltung Energie gibt und welche Art eher Energie zieht. Dabei kamen die Jugendlichen von selbst darauf, dass die Beschäftigung mit sozialen Netzwerken eher Energie zieht und Musikhören, aufs Bett-Legen und Sportmachen Energie geben.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Trainings war das Finden von näheren und längerfristigen realistischen individuellen Zielen. Die Schüler*innen wurden dazu angeregt, diese Ziele möglichst konkret zu formulieren und auch darüber nachzudenken, wer und was sie beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen könnte. So wurden die Ziele deutlicher und umsetzbar.

Am Ende des Workshops hatte fast jede Schülerin und jeder Schüler für sich herausgefunden, welche individuellen Energiequellen es gibt, wie der eigene Tagesrhythmus sinnvoll genutzt werden kann und welche persönlichen Ziele angegangen werden sollen. Dies wirkte motivierend auf die Schüler*innen und wird ihnen sicher für die nächsten Wochen Hilfestellung dabei leisten, die Zeit bis zu den Sommerferien zu strukturieren und sie mit einem klaren Ziel vor Augen sinnvoll nutzen zu können.

Umsetzen konnten wir das Training mit Hilfe der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stiftung „Kompetenz im Konflikt“ und des schulischen Fördervereins –herzlichen Dank an beide!


27. März 2021
Vielfalt: Kostbares Gut – denn jedes Kind hat das Recht, gesehen zu werden
Unsere Kolleg*innen der Unterstufe nahmen erfolgreich an der zweijährigen Fortbildung „Vielfalt fördern“ teil

Die Zeiten ändern sich. Die Gesellschaft hat sich geändert. Verändert sich Schule? Und wenn ja – wie sollte sich Schule angesichts zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt ändern?

Die Schullandschaft befindet sich im Umbruch. Schüler*innen auf dem Land fahren weite Strecken, weil ehemalige kleine Schulen nicht mehr gehalten werden können. Hauptschulen schließen mehr und mehr. In NRW besuchten im Schuljahr 2019/20 rund neun Prozent weniger Schüler*innen Hauptschulen. Immer mehr Kinder mit besonderem Förderbedarf besuchen Regelschulen. In städtischen Regionen wächst die Zahl der Schüler*innen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung.

Diese gesellschaftlichen Tendenzen fordern neue Wege. Wie soll Schule mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Potenzialen und Interessen der Kinder und Jugendlichen umgehen? Wie kann Schule die bunte Vielfalt für sich nutzen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich bis zum Ende des Winters unsere Kolleg*innen in der zweijährigen Fortbildung „Vielfalt Fördern“, die rund 80 Stunden umfasste. Das Schulministerium NRW bietet in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut Schule (QUA-LiS) ein Fortbildungsangebot zur Unterrichtsentwicklung in aufeinander aufbauenden Modulen an. Ziel dieser Fortbildungsmaßnahme vor dem Hintergrund der Unterschiedlichkeit der jungen Menschen ist die individuelle Förderung bzw. Unterstützung von Schüler*innen mit Blick auf die Lernprozesse. Die Fortbildung unterstützt dabei schwerpunktmäßig die Kooperation von Lehrkräften, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, der Heterogenität der Kinder gerecht zu werden und ihre Interessen und Potentiale diagnostisch zu erkennen und um Lernmodule zu entwickeln.

Das Schulleitungsteam der Gesamtschule der Stadt Siegburg gratuliert zur erfolgreichen Fortbildung vor allem vor dem Hintergrund, dass Kinder und ihr Wohlbefinden zum Wichtigsten gehören, was unsere Gesellschaft besitzt. Deswegen sei es das zentrale Anliegen der Schule unsere Jugendlichen bestmöglich zu fördern und die bunte Vielfalt aktiv ins Schulleben einzubinden. Davon profitieren alle.


25. März 2021
Future Visions
Die EF hat an einem Projekt zum Thema Umweltschutz teilgenommen

Die Englischkurse der Jahrgangsstufe EF haben am des Projekts Future Visions der Umweltschutzorganisation WWF teilgenommen. Dabei wurden die Schüler*innen herausgefordert, in kreativer Art und Weise ihre Zukunftsvisionen zu teilen. Der Arbeitsauftrag war dabei so komplex und simpel zugleich: Wie kann eine Zukunft aussehen, in der die Menschheit wieder mit der Natur im Einklang lebt? Welche globalen Herausforderungen sind möglicherweise überwunden, welche prägen unser Leben weiterhin? Die Ergebnisse haben die Schüler*innen auf einem Padlet gesammelt.

Mit Padlet erstellt

5. Februar 2021
Frühstück auf japanisch
Die 6d hat ihre "Bento-Box" gepackt

Die Schüler*innen der 6D haben im Hauswirtschaftsunterricht ihre Bento-Box gepackt - das ist Schulfrühstück auf japanisch. Es ist ein neuer Trend, bei dem das Schulfrühstück nach fünf Prinzipien zusammengestellt wird. Harmonische Farben, verschiedene Geschmacksrichtungen und Formen spielen dabei eine Rolle, so dass alle Sinne angesprochen werden. Auch für typisch deutsche Brotboxen lassen sich die Prinzipien umsetzen. Wie man den Bildern erkennen kann, hat die 6D das toll umgesetzt. Vielen Dank auch an Frau Hernekamp, die uns dabei unterstützt hat.






21. November 2020
12er Schülerinnen waren dabei
Teilnahme am Workshop gegen Diskriminierung

„Zeichen setzen! Für Menschlichkeit, Vielfalt und Toleranz“ –unter diesem Motto fand der Antidiskriminierungsworkshops der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/ Bonn e.V. für die Schüler*innen des Jahrgangs 12 im Rahmen der Projektwoche statt. Zeichen zu setzen gegen Rassismus und Sexismus, gegen LSBTIQ-Feindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Diskriminierung aufgrund körperlicher und geistiger Fähigkeiten oder aufgrund der sozialen Herkunft, tut in unserer Gesellschaft Not. Die „Me too-“ und die „Black lives matters-Bewegung“ lassen über den Tellerrand schauen und zugleich vor der eigenen Haustür kehren.

Im Workshop flossen sowohl das Vorwissen als auch diskriminierende Erfahrungen der Jugendlichen in Schule, im Beruf und im Alltag ein. Worte wie „Du bist behindert!“ oder „Das ist ja schwul!“ verletzen und grenzen aus, auch wenn diese Worte vielleicht nur „so daher gesagt“ worden sind. Stereotype in Werbung, Serien oder Schulbüchern beeinflussen und stigmatisieren.

Rassistische, ethnisierende, nationalistische oder geschlechtsbezogene Diskriminierung wurde als Ausdruck falsch verstandener Werte entlarvt. Diskriminierung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die eigene Position bzw. die eigenen Privilegien abgesichert bleiben.

Die Jugendlichen erkannten, dass Beleidigungen und Beschimpfungen uns alle betreffen, dass Offenheit und Wertschätzung für unseren Alltag, für unsere Gesellschaft notwendig sind. Der Workshop sensibilisierte die Schüler*innen zum frühzeitigen Erkennen von Stereotypen und Vorurteilen und machte ihnen bewusst, dass es notwendig ist in Fällen von Diskriminierung einzuschreiten und Zeichen für Menschlichkeit, Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Wir möchten uns bei den Teamer*innen des Vereins Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/ Bonn e.V. ganz herzlich bedanken.
21. November 2020
Virteuller Workshop zur Studienorientierung
Unsere 12er Schüler*innern nahmen teil

Im Rahmen der Studienorientierung für die gymnasiale Oberstufe nahmen unsere Schüler*innen des Jahrgangs 12 der Gesamtschule Siegburg an einem virtuellen Beratungs-Rundgang der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg teil.

Der Kurs führte die Jugendlichen in die Vorphase ihres designierten Studiums ein. Punkte wie die Entscheidung für einen Studiengang auf der Basis der geeigneten Interessen und Kompetenzen oder die Struktur der Hochschule selbst wurden etwa in „Online-Self-Assessments“ vermittelt.

Außerdem konnten sich die Jugendlichen mit Fragen rund um den Numerus clausus, Wartesemester, zulassungsfreie Studiengänge, die Einschreibung an einer Hochschule an sich inklusive Bewerbung und über duale Studiengänge informieren.

Für die Schüler*innen ist mit diesem Workshop ein weiterer Baustein für die Berufsfindung gelegt worden. Des Weiteren sind Hospitationen an Universitäten und in Firmen geplant, sobald die Pandemie dies zulässt. Die Jugendlichen werden durch die Oberstufen-Stubos Frau Anika Angenfort und Frau Katrin Kalb-Mörmel zusätzlich bei der Planung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), eines Auslandjahres oder bei der Suche nach Praktika unterstützt, die vor dem Studium empfohlen werden. Außerdem werden Schüler*innen im Rahmen des Talenscouting-Programms der TH Köln auf ihren weiteren Studien- und Berufsweg vorbereitet.
17. November 2020
KURS eröffnet neue Horizonte
Erste digitale Ratifizierung einer Lernpartnerschaft

Unsere Schule erweitert ihr KURS-Konzept mit dem Unternehmen IGK und geht damit ihre dritte KURS-Lernpartnerschaft ein.

Die Wirtschaft braucht Facharbeiter*innen. Was liegt da näher, als mit Schulen zu kooperieren und Schüler*innen vom Handwerk zu begeistern? Wie aber können solche Kooperationen in Zeiten einer Pandemie gelingen?

Die Initiative KURS (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen) möchte Schüler*innen am Beispiel konkreter Partner*innen-Unternehmen Berufe und Firmenstrukturen vorstellen und zugleich für ‚ihre Branche‘ um Mitarbeiter*innen werben. KURS basiert auf einer Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln sowie der Industrie- und Handelskammern zu Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln und der Handwerkskammer zu Köln und ist in allen 11 Kreisen und kreisfreien Städte des Regierungsbezirks Köln vertreten.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand jetzt eine Online-Ratifizierung der Lernpartnerschaft mit der IGK statt, der Interessengemeinschaft Kunststoff. Die IGK ist ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen der Kunststoffindustrie im Raum Köln/Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die angeschlossenen Betriebe betreiben Forschung und Produktion sowie die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen für die Automobil-, Bau- und Elektroindustrie, für die Medizin- und Umwelttechnik sowie die Landwirtschaft etc.

Auszubildende durchlaufen im IGK-Verbund in mehreren Unternehmen eine vielfältige betriebliche und überbetriebliche Ausbildung und erhalten bei erfolgreichem Abschluss eine Beschäftigung in einem IGK-Mitgliedsunternehmen.

In einer Video-Konferenz unterzeichneten jetzt die Kooperationspartner*innen die Vereinbarungen. IGK-Geschäftsführer Heinz Palkoska erklärte während der Konferenz: „Ein Besuch des Unternehmens ist unter strengen hygienischen Maßnahmen möglich und wir freuen uns, dass in dieser Zeit eine Zusammenarbeit mit der Schule möglich ist!“ Durch die Kooperation mit unserer Schule sieht das Unternehmen hervorragende Möglichkeiten Jugendliche zu finden, die eine Begeisterung für Technik mitbringen und Interesse an Maschinen und Werkzeugen haben.

Dass es für unsere Schüler*innen möglich ist, jetzt auch unter anderem tiefe Einblicke in die kunststoffverarbeitende Industrie und die Möglichkeit zu außerschulischem Unterricht zu erhalten, ist Max Franke zu verdanken. Diana Silles (Abteilungsleitung II) begrüßt die KURS-Kooperation sehr, da Schüler*innen besonders gut lernen, „wenn Unterrichtsinhalte unter realen Gegebenheiten erprobt und angewandt werden können!“ Dies bestätigt auch Frau Teresa Schare von der IHK Bonn/ Rhein-Sieg. Sie erklärt, dass sich auch für sie seinerzeit im Mathematikunterricht Zusammenhänge oftmals erst logisch ergeben haben, wenn der praktische Nutzen verdeutlicht worden sei. Ob die Jugendlichen zudem handwerkliches Geschick besitzen, können sie in Technik-Workshops erfahren, in denen sie in der Lehrwerkstatt der IGK Werkstücke unter fachkundiger Anleitung herstellen.

Ein weiterer gewichtiger Baustein der Zusammenarbeit ist das Angebot der IGK ausgewählte Schüler*innen im „Azubi-Bus“ mitzunehmen. Es werden dabei verschiedene Betriebe in der Region angefahren und unsere Jugendlichen erhalten Einblicke in unterschiedliche Unternehmen.

Die Urkundenübergabe erfolgte durch die KURS-Koordinatorin Andrea Jäger bisher leider nur virtuell. Ausgehändigt werden die Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt persönlich.

Alle Kooperationspartner*innen wünschen den Lernpartner*innen viel Erfolg und freuen sich über diese neu entstandene KURS-Lernpartnerschaft.
9. November 2020
Schüler als Parfümeur*innen
Interessante und coole Erfahrung

Unter der Leitung von Eva Wenz haben Schüler*innen im Rahmen des Chemieunterrichts am 01.10. und am 08.10.2019 an Duftseminaren im ‚Dufthaus 4711‘ in Köln teilgenommen. Dabei bot sich ihnen die Gelegenheit, den Produktionsgang der Parfumherstellung und die Basisstoffe der Düfte kennenzulernen.

Als besonderes Highlight war es den Jugendlichen möglich, ihr frisch gewonnenes Wissen über Duftessenzen sofort in das praktische Arbeiten umzusetzen und ein eigenes Parfüm auf einer Auswahlbasis von 18 Düften zu erschaffen. Hierbei standen ihnen die Parfumeure des Hauses 4711 beratend zur Seite. Es entstanden Parfums unterschiedlichster Art, von holzigen über fruchtige und blumige Noten hin zu typischen Damen- und Herren-Düften.

Alle Schüler*innen erhielten abschließend eine Urkunde und waren stolze Besitzer ihres eigenen Parfums.

Eine Woche später fassten die SuS ihre Erfahrungen in Hashtags zusammen (Top3):
#Holz
#Fffffresh
#PipetteVollerFrüchte

Auch manche Kurskommentare wurden geschrieben:
"Ich fand’s sehr gut und war überrascht, dass das Parfüm so gut geworden ist.
"Ich rieche immer noch nach Holz.
"Ich fand es gut, dass wir selbstständig etwas Eigenes machen konnten :) "
"Interessant und coole Erfahrung."


30. Oktober 2020
Dein altes Handy für Menschen in Not
Sammelaktion in der Gesamtschule

Über 124 Millionen ausgediente Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen. Dabei können diese Geräte noch viel Gutes bewirken. Denn diese Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Rund 2,4 Tonnen Gold befinden sich schätzungsweise in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.

Jedes Handy hilft zweifach
Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann doppelt geholfen werden, denn Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe, die in Europa aufbereitet und wiederverwertet werden. Der Erlös aus den recycelten Rohstoffen der Handys geht an Hilfsprojekte im Kongo. Denn dorther kommen oft die Rohstoffe, welche von Kindern aus den Minen gefördert werden. Dort sind zurzeit rund drei Millionen Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten in verschiedenen Regionen des Landes. Vor allem im Osten des Landes geht es dabei um den Zugang zu den natürlichen Vorkommen an Coltan, Gold und anderen wertvollen Rohstoffen. Helfen Sie mit Ihrer Handyspende den Kindern im Kriegsgebiet zu einem menschenwürdigen Leben.

Und so funktioniert die Sammelaktion:
- Suchen Sie zu Hause nach Handys, die Sie nicht mehr nutzen (auch defekte können gespendet werden). Fragen Sie gerne auch im Freundeskreis usw. nach.
- Entfernen Sie die SIM- und die Speicherkarte.
- Geben Sie Ihrem Kind das Handy gerne auch mit dem Ladekabel mit zur Schule und lassen sie es in die Sammelbox werfen. Die Sammelbox steht im PZ (Eingangsbereich).
Für Ihre Unterstützung dürfen wir Ihnen bereits heute danken. Wegen der aktuellen Pandemielage können Menschen die nicht zum Schulzentrum gehören, ihr Handy nicht persönlich in die Box einwerfen. Gerne können Sie einen ausreichend frankierten Brief senden, an Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg, „Aktion Schutzengel“ c/o Herrn Matthias Ennenbach, Zeithstraße 72, 53721 Siegburg.


28. Oktober 2020
Wir fahren nicht nach Berlin
Feierlichkeiten müssen leider ausfallen

Die Vorfreude war groß und der Anlass überragend. Denn als sich vor 30 Jahren die beiden deutschen Staaten wiedervereinigten, taten dies auch die beiden Rot-Kreuz-Gesellschaften und ihre Jugendverbände. Dies sollte am 30.10.2020 im Berliner Generalsekretariat gefeiert werden. Das Deutsche Jugendrotkreuz hatte hierfür ein buntes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet und insgesamt 40 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen. Als Vertreter der Schulsanitätsdienste sollten die Schulsanis unserer Gesamtschule zur Feierstunde dabei sein. Doch Corona machte einen Strich durch die die Rechnung, so dass die JRK-Bundesgeschäftsstelle die Feierlichkeiten absagen mussten. Damit war es auch nicht mehr möglich, den geplanten Kurztrip in die Hauptstadt um einen Tag zu verlängern. Das einzig Positive an der Vorbereitung ist, dass eine Siegburger Firma die ungenannt bleiben möchte unseren Schulsanitäter*Innen sieben Pullover mit dem Schulsanitätslogo gesponsert hat. Unsere 60 Schulsanis gratulierten der Bundesjugendleitung mit einer eigen entworfenen großen Glückwunschkarte und zwei Fotos zur Wiedervereinigung vor 30 Jahren. Auch der Sponsor erhielt ein Dankesschreiben mit Fotos.


8. Oktober 2020
Theaternetzwerk für junge Menschen
Das ist Playground

Passend zum Schulbeginn hat das Theaterprojekt „Playground“ begonnen. Es ist ein Kooperationsprojekt von sieben Schulen und zwei Theatern, dem Theater Marabu aus Bonn und dem Theaterkollektiv pulk fiction aus Köln.

Die Schüler*innen beginnen mit dem 5. Schuljahr und durchlaufen dann als Jahrgangsgruppe das Drei-Jahres-Projekt. In jedem der drei Schuljahre gibt es einen anderen Schwerpunkt: Im Jahrgang 5 besuchen die Schüler*innen zwei Theaterstücke im Theater Marabu und nehmen außerdem an zwei Theaterworkshops teil. Wir starteten das Projekt mit einem vorbereitenden Theater-Workshop, der die Schüler*innen spielerisch in die Welt des Theaters und des folgenden Theaterstücks einführte. Beim anschließenden Besuch von „Mission Laika“ lernten die Schüler*innen nicht nur das Theater Marabu in Bonn kennen. Sie sahen auch, wie eine Mission auf der Suche nach der Hündin Laika ins All startete, die als erstes Lebewesen im Orbit die Erde umkreiste. Die abenteuerliche Reise der Weltall-Crew führte vorbei an Sonne, Mond und Sternen über die Milchstraße hinaus in ferne Galaxien. Nach der anschaulichen Darstellung der Wirkung von „schwarzen Löchern“ werden die Schüler*innen dieses Phänomen ganz sicher nicht mehr vergessen. Im Anschluss an das Theaterstück äußerten die Kinder begeistert, erneut ins Theater Marabu gehen zu wollen - ein Wunsch, der durch das Projekt Playground schon bald in Erfüllung gehen wird.

Und das Ganze geht auch über den Jahrgang 5 hinaus weiter: Im Jahrgang 6 ist neben einem Theaterbesuch und dem dazu passenden Workshop ein Projekttag mit Workshops zu verschiedenen Arbeitsbereichen des Theaters inklusive eines Theaterbesuchs vorgesehen.

Im Jahrgang 7 gibt es zusätzlich zu zwei Theaterbesuchen für die Schüler*innen aller Projektschulen ein Qualifizierungsprogramm für acht Schüler*innen pro Schule. Dieses findet teilweise am Wochenende und teilweise während der Schulzeit statt. Die Schüler*innen bilden sich je nach Interessenschwerpunkt in den Bereichen Theaterspiel, Licht- und Tontechnik und Ausstattung weiter. Bei einem viertägigen Theatercamp mit Abschlusspräsentation kommen alle Fortbildungsteilnehmer*innen zusammen. Die gut ausgebildeten Schüler*innen tragen ihr Wissen dann in die Schule und unterstützen damit z.B. ihren „Darstellen und Gestalten“-Kurs.

Das Projekt ist mit den Theaterstunden, die im Umfang von zwei Stunden pro Woche in der Schule stattfinden, verzahnt und wird dort phasenweise inhaltlich begleitet.

Gefördert wird „Playground“ von Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, der Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse Köln-Bonn und der Stadt Bonn.


24. September 2020
Lehrerinnen und Lehrer spenden Blut
Große Unterstützung in der Corona-Krise

Menschen zur Blutspende zu begeistern ist eine besondere Aufgabe und nicht immer leicht zu bewältigen. Denn täglich werden bis zu 15.000 Blutspenden auch während der Coronakrise bundesweit benötigt. Diese werden zur Heilbehandlung von Krebs, Herz, oder Magen/Darmerkrankungen, Unfällen in Beruf oder Freizeit, Geburten und vielem mehr benötigt. Aus einer sogenannten Vollblutspende können bis zu vier Blutkonserven erstellt werden, da bei manchen medizinischen Anlässen nur Teile der Blutspende benötigt werden.

Im Schulzentrum der Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg ist der DRK-Blutspendedienst seit vielen Jahrzehnten zu Gast und so lag es nahe, dass auch die Pädagogen des Hauses sich zum Aderlass begaben. Sie reihten sich zu den insgesamt 105 Blutspender*Innen ein, die in der Schulmensa sich für dieses humanitäre Zeichen bereitstellten. Denn Blut kann bis heute nicht synthetisch hergestellt werden. Und wenn nicht ausreichend Blutspenden generiert werden, können wichtige Heilbehandlungen nicht durchgeführt werden. Silvia Fritz vom Deutschen Roten Kreuz und Schulsozialarbeiter Matthias Ennenbach begrüßten das Kollegium, die in mehreren Intervallen das Spendelokal aufsuchten. Sie erhielten von unserem DRK-Kooperationslehrer einen vollständigen Einblick in den Ablauf und einen Ausblick in die weitere Verarbeitung der Blutspende. Unter den Pädagogen befanden sich auch einige Erstspenderinnen. Gerne werden wir in unserer Gesamtschule für diesen wichtigen Termin weiterhin werben. In einem nächsten Schritt möchten wir das Interesse unserer Oberstufe an der Blutspende wecken. Auf diesem Wege gilt unser Dank für die Unterstützung dem DRK-Blutspendedienst West und den ehrenamtlichen Helfer*innen.


14. September 2020
Dank auf zwei Rädern
Schulsanis unterwegs

An dieser Stelle gilt es einmal einen Dank auszusprechen. Denn der Schulsanitätsdienst an der Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg engagiert sich seit fast 10 Jahren in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Rhein-Sieg e.V. an unserer Schule. Dabei fällt den Schülerinnen und Schülern der Klassen acht bis zur Oberstufe in Zeiten der Coronapandemie eine besondere und verantwortungsvolle Aufgabe zu. Aus den rund 60 Schulsanis versehen momentan ein Dutzend der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zehn Dienst pro Woche, unter besonderen Voraussetzungen und Gegebenheiten. Neben den allgemein bekannten AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene und Alltagsmasken) wurden die Schulsanis gesondert für die aktuelle Lage geschult und für den Anlass mit gesondertem Equipment ausgestattet. Als kleinen Dank für diesen Dienst gab es eine Radtour mit Rast an der Hennefer „Sieglinde“. Dort verweilte man bei gemeinsamen Spiel und körperlicher Stärkung. So ging die Radtour außerhalb der Schulzeit vom Michaelsberg über Sankt Augustin nach Hennef und wieder zurück. Gleichzeitig wurde erprobt, auf was die jungen Lebensretterinnen und Lebensretter achten müssten, wenn sie eine Wander- oder Radgruppe begleiten müssten.
14. August 2020
Los geht's für die Fünftklässler
Einführung unter besonderen Vorschriften

Der Schulhof der Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg füllte sich am 12.08.2020 mit den gebotenen Abstandsregeln. Schulleiter Jochen Schütz begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler in den separat stehenden Klassengruppen. Er wünschte den neuen Fünftklässlern viel Freude und Erfolg auf ihrem neuen Lebensabschnitt und bestärkte sie, alles Neue mit Mut und Selbstvertrauen anzupacken.

Klar, dass viele Schüler nun ganz gespannt darauf waren, mit ihrem Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern den neuen Klassenraum zu beziehen und noch mehr über die Gesamtschule Siegburg zu erfahren.

Den Schwerpunkt der ersten Unterrichtswoche bildete dann ein abwechslungsreiches Programm, das aus dem Kennenlernen von Mitschülern und Lehrern sowie der genauen Erkundung der Schule und ihrer Umgebung bestand.

Bereits eine Stunde zuvor wurden auch die neuen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe von Abteilungsleiter Herr Ilbertz sowie von Frau Jungfleisch und Herr Steuer begrüßt und eingeführt.