
AKTUELLES AUS UNSERER SCHULE
Auftaktkonferenz von ENSA in Brandenburg
Unsere Oberstufenschüler*innen bereiten den Austausch mit Bihać vor
Ende April bekommt unsere Schule wieder Besuch von Schülerinnen der Partnerschule in Bihać, Bosnien-Herzegowina. Dann werden insgesamt 20 Schülerinnen der beiden Oberstufen an einem Projekt zur Sauberkeit der Sieg arbeiten, inhaltlich parallel zum Projekt im letzten Sommer am Fluss Una in Bihać.
Zur Vorbereitung auf die gemeinsame Arbeit war der Projektkurs „Nachhaltige Entwicklung in Siegburg und Bihać“ vier Tage lang am Werbellinsee in Brandenburg bei der Auftaktkonferenz von ENSA, dem Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm, das die Schulpartnerschaft inhaltlich und finanziell unterstützt. Neben Teambuilding, dem Erlernen kultureller Kompetenzen und Gelingensbedingungen guter Kommunikation gab es auch einen intensiven Workshop zum Thema „Lebensraum Wasser. Schutz, Nutzung und Verantwortung“. Inhaltlich bestens vorbereitet, als Gruppe eng zusammengewachsen und mit viel neuem Wissen über kulturelle Kompetenzen freuen sich die Schüler*innen des Projektkurses auf den Besuch aus Bihać!
Iftar-Abend schaffte Raum für Begegnung und Dialog
Der Ramadan gilt für viele Muslime als Zeit der Besinnung, der Gemeinschaft und der Gastfreundschaft. In diesem Sinne lud das Team des Kunst- und Bildungsforums KuBiFo Bonn/Rhein-Sieg zu einem gemeinsamen Iftar-Dinner ein, dem traditionellen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen zusammenzubringen und den interreligiösen Dialog zu fördern. Das Kollegium unserer Schule war zu diesem Abend herzlich eingeladen.
Der Abend begann mit einem unterhaltsamen und nicht ganz einfachen Ramadan-Quiz, das den Gästen auf anschauliche Weise Wissenswertes über Bedeutung, Bräuche und Traditionen des Fastenmonats vermittelte. Anschließend erhielten die Gäste bei einer Führung durch die Räumlichkeiten des KuBiFos Einblicke in die Projekte und Angebote, die sich der kulturellen Bildung, der Begegnung und dem Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen widmen. So bietet das Forum etwa Kurse in Ebru-Malerei und Kalligraphie an, richtet kulturelle und religiöse Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus, führt Deutschkurse durch.
Den Höhepunkt des Abends bildete das gemeinsame Iftar-Dinner. An einer festlich gedeckten Tafel versammelten sich die Gäste, um das Fasten gemeinsam traditionell mit Wasser und Datteln zu brechen. Im Anschluss wurde für alle Gäste eine Suppe serviert. Das anschließende Buffet bot eine vielfältige Auswahl an Speisen. Während des Essens kamen die Gäste in entspannter und herzlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus. Gerade im Ramadan, der als Monat der Barmherzigkeit und Gastfreundschaft gilt, habe das gemeinsame Essen eine besondere Bedeutung, betonten die Organisatoren. Sie freuten sich über das überaus herzliche Feedback ihrer Gäste. Veranstaltungen wie diese stellen einen wichtigen Beitrag dar, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und Brücken zwischen Menschen verschiedener religiöser und kultureller Hintergründe zu bauen, so Yesim Özenmis.
Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt jeder Gast ein kunstvoll erstelltes Lesezeichen, versehen mit dem jeweiligen Vornamen. Das Gastgeschenk geht auf die „Zahnmiete“ (türkisch: diş kirası) zurück, einer alten Tradition des Osmanischen Reiches. Die kleinen Geschenke werden überreicht, weil der Gast sich die Mühe gemacht hat, am Essen teilzunehmen, den Weg auf sich zu nehmen.
Wir bedanken uns beim Team von KuBiFo für die herzliche Einladung und den schönen Abend!
Iftar im Schulgarten
Am Mittwoch nutzten die SchülerInnen der Klasse 9D gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen das schöne Frühlingswetter, um im Schulgarten ein besonderes gemeinsames Iftar zu feiern. Mit viel Engagement und Vorfreude hatten die SchülerInnen im Vorfeld verschiedene Speisen vorbereitet und mitgebracht. Dabei spiegelte das Buffet die kulturelle Vielfalt der Klasse wider: Jedes Kind brachte eine kulinarische Spezialität aus seiner Herkunft oder aus der eigenen Familie mit.
So entstand ein kunterbunter Tisch voller unterschiedlichster Gerichte. Die Vielfalt der Düfte, Farben und Geschmäcker machte das gemeinsame Essen zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Nachdem der Grill angeheizt war und das Buffet aufgebaut wurde, verbrachten die SchülerInnen und Lehrerinnen gemeinsam eine schöne Zeit im Schulgarten. Es wurde viel gelacht, erzählt und probiert. Die SchülerInnen erklärten einander ihre mitgebrachten Gerichte und tauschten sich darüber aus, welche Bedeutung bestimmte Speisen in ihren Familien oder Kulturen haben.
Neben dem Essen standen vor allem die Gespräche und das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre konnten sich alle noch einmal auf eine andere Art begegnen als im Schulalltag. Besonders deutlich wurde dabei der starke Zusammenhalt der Klasse: Die SchülerInnen unterstützten sich gegenseitig beim Aufbauen, Teilen und Aufräumen und zeigten großes Verantwortungsbewusstsein und Engagement.
Das gemeinsame Iftar im Schulgarten war für alle ein sehr schöner und verbindender Moment. Es hat nicht nur die Klassengemeinschaft weiter gestärkt, sondern auch gezeigt, wie bereichernd kulturelle Vielfalt im schulischen Alltag sein kann. Am Ende waren sich alle einig: Dieses gemeinsame Iftar war ein voller Erfolg und sicherlich nicht das letzte, das die Klasse 9D zusammen feiern wird.
Fahrt des Projektkurses „Gedenkstätten des Holocaust“ der Gesamtschule am Michaelsberg nach Auschwitz und Krakau
Der Projektkurs der Q1 „Gedenkstätten des Holocaust” der Städtischen Gesamtschule am Michalelsberg unternahm vom 17.02- 23.02.2026 eine tiefgreifende einwöchige Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim [Auschwitz] und Krakau. Diese war geprägt von zutiefst bewegenden und berührenden Erlebnissen, die nicht nur durch die Besuche der eindrucksvollen Gedenkstätten und lehrreichen Workshops, sondern auch durch persönliche Begegnungen und berührende Erfahrungen der Schülerinnen geprägt wurden. Im Mittelpunkt stand das Bewusstsein für die historische Verantwortung und die tiefen, nachhaltigen Auswirkungen der grausamen NS-Verbrechen, die den Schülerinnen auf äußerst eindrucksvolle Weise nähergebracht wurden.
Durch die Besichtigung des Stadtkerns Oswiecims und die intensiven Erfahrungen im Stammlager Auschwitz I sowie dem erschreckend großen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau erhielten die Schüler*innen einen äußerst eindringlichen Einblick in die brutalen und menschenverachtenden Praktiken des Nationalsozialismus und die unvorstellbaren menschlichen Tragödien, die dort stattfanden. Der fesselnde Workshop zu den verheerenden Erlebnissen der Kinder in Auschwitz und der grausamen Zwangsarbeit, schärften das Bewusstsein für die unvorstellbaren Aspekte des Holocausts und die unfassbare Schwere des Leidens der Opfer. Der anschließende Besuch des Dorfes Harmeze und die beeindruckende Kunstausstellung in der Krypta des Franziskanerkloster des Auschwitz-Überlebenden Marian Kołodziej erweiterten das Verständnis für das quälende tägliche Leben sowie das psychische und physische Leid der Häftlinge.
Die bewegende Begegnung in Krakau mit der 94-jährigen Niusia Horowitz-Karakulska, einer der letzten Überlebenden der „Liste Schindlers“, war besonders eindrucksvoll, da
sie mit großen Schwierigkeiten über ihre Erlebnisse sprach. Die Erinnerung an das unvorstellbare Leid und die traumatischen Erfahrungen des Holocausts hatte sie nach wie vor lebhaft vor Augen. Dennoch gelang es ihr, den Schüler*innen auf eindrucksvolle Weise ihre Geschichte näherzubringen und das unglaubliche Überleben unter diesen unmenschlichen Bedingungen zu verdeutlichen.
In Krakau, insbesondere im historischen jüdischen Viertel und der Altstadt, konnten die Schüler*innen die Verbindung zwischen der Schönheit der Stadt und der tragischen Geschichte des Holocausts reflektieren. Der Besuch des Schindler-Museums in der ehemaligen Emaille-Fabrik gab den Jugendlichen einen tiefen Einblick in Schindlers mutige Rettungsaktionen und die Bedeutung von Menschlichkeit inmitten der Grausamkeit des Krieges.
Die aufmerksame Nachbereitung, in der die Schüler*innen ihre eigenen kreativen und wissenschaftlichen Projekte entwickeln, stellt einen wichtigen Schritt dar, um das erlernte Wissen langfristig zu bewahren und weiterzugeben. Die geplante Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg wird eine wertvolle und bedeutende Gelegenheit bieten, die Erinnerung an die Opfer des Holocausts lebendig zu halten und die essenzielle Bedeutung von Toleranz, Menschenrechten und einem respektvollen, friedlichen Miteinander zu betonen.
Die Exkursion war somit nicht nur eine tiefgründige Zeit der Reflexion über die Vergangenheit, sondern auch ein kraftvoller Aufruf zur persönlichen Verantwortung in der Gegenwart und in der Zukunft.
Schulband eröffnet Karnevalsfeier mit besonderer Würdigung
Mit einem energiegeladenen Auftritt eröffnete die Schulband in diesem Jahr die traditionelle Karnevalsfeier und sorgte direkt zu Beginn für ausgelassene Stimmung in der festlich geschmückten Mensa. Unter einem besonderen Namen trat die Band an diesem Tag auf: Als „Sportfreunde Ennenbach“ würdigten die jungen Musikerinnen und Musiker den langjährigen Organisator der Karnevalsfeier, Matthias Ennenbach, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement für diese schulische Tradition einsetzt.
Als Zeichen der Wertschätzung spielte die Band den bekannten Titel „Ein Kompliment“, der beim Publikum für große Begeisterung und sichtliche Emotionen sorgte. Der Auftritt war dabei keine Selbstverständlichkeit, denn aufgrund von Praktika und ehrenamtlichen Verpflichtungen vieler Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 und 9 musste die Band personell improvisieren. Dennoch gelang es den Beteiligten, einen überzeugenden und professionellen Auftritt auf die Bühne zu bringen.
Ein besonderes Highlight folgte mit der Zugabe: Zum ersten Mal wurde der Titel „De Musica Ligera“ live präsentiert. Gesungen wurde das Stück vom Multitalent Xavi Bricco, der neben seinem Gesang auch am Keyboard und an der Gitarre überzeugte und damit seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis stellte.
An dem gelungenen Auftritt waren beteiligt: Anna-Luisa Böttcher am Bass, Xavi Bricco an Keyboard, Gitarre und Gesang, Helena Mester im Gesang, Eilya Shahri Amand im Gesang und am Cajon sowie Ryan Weber, der an diesem Tag seine Premiere in der Schulband am Cajon feierte. Unterstützt wurde die Gruppe zudem aushilfsweise vom leitenden Lehrer der Schulband, Dominik Bejaoui, an der Gitarre.
Der Auftritt der Schulband setzte einen stimmungsvollen Auftakt für die Karnevalsfeier und zeigte einmal mehr, wie viel musikalisches Talent und Engagement an der Schule vorhanden ist. Gleichzeitig war es eine gelungene und kreative Geste, einem Menschen zu danken, der sich seit Jahren mit großem Einsatz für das Schulleben engagiert.
Juandalynn Abernathy – Patentochter von Martin Luther King Jr.
Die Erinnerungskultur ist ein wichtiges Instrument, um aus Geschichte zu lernen. Die beiden Englisch-Leistungskurse des Jahrgangs 12 besuchten deswegen das Zeitzeug*innengespräch mit Juandalynn Abernathy an der Universität Bonn.
Juandalynn Abernathy, geboren 1954 in Montgomery Alabama, ist die Tochter des Pfarrers Ralph D. Abernathys und Bürgerrechtlers sowie engen Wegbegleiters Martin Luther King Juniors. Sie ist Kings Patentochter. Seit 1981 lebt sie in Deutschland. Sie ist Opern- und Gospelsängerin, schreibt Kinderbücher und ist engagierte Kämpferin gegen Rassismus und Ausgrenzung.
In ihrem Vortrag „Das erste Kind des Civil Right Movements“ erinnerte Juandalynn Abernathy über die von ihrem Vater und Martin Luther King Junior begonnene Bürgerrechtsbewegung in den USA. Sie berichtete von den gewaltfreien Protesten gegen Rassismus und Diskriminierung in den USA. Sie erzählte, dass sie bereits als kleines Kind täglich mit Rassismus konfrontiert wurde. Als Tochter eines Bürgerrechtlers musste sie im Alter von zwei Jahren erleben, wie auf das Haus ihrer Familie ein Sprengstoffattentat verübt worden war. Sie erzählte von Rassentrennung in den USA der 50er Jahre: von getrennten Toiletten, von unterschiedlichen Sitzbereichen in Bussen, von Rassismus in Schulen und davon, dass sie sich gegen die Lehrer*innen nicht wehrte, weil der gewaltfreie Widerstand in ihrer Familie als oberstes Prinzip galt. Sie berichtete, dass trotz vieler Rückschläge, die die Bewegung erlitt, auch von dem, was auf friedlichem Weg durch die Bürgerrechtsbewegung erreicht wurde, vom Ende der Rassentrennung, vom Wahlrecht für Farbige. So erinnerte sie sich an den Besuch der Ice Cream Party des Vizepräsidenten im Weißen Haus, während ihr Vater und Martin Luther King den „Voting Rights Act of 1965“ mitunterzeichneten und von dem Kampf ihres Vaters einen Gedenktag für Martin Luther King durchzusetzen.
Zur aktuellen politischen Entwicklung in der Welt sagte sie, dass sie ihr Sorgen bereite. Hass und Ausgrenzung nähmen zu. Sie erzählte von ihrer Schwester, die als Zeitzeugin in den USA an vielen Universitäten Vorträge halte und davon, dass diese Vorträge mittlerweile der Zensur unterlägen. Dass Juandalynn Abernathy den Mut und die Energie hat, ihren unermüdlichen Kampf gegen Rassismus fortzuführen, gehe auf ihre Familie und Freunde zurück und auf ihren Entschluss, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihr Appell lautete: „Jeder Mensch ist verschieden. Wir müssen aufhören, uns nach dem Aussehen oder der Herkunft zu beurteilen. Wenn wir die Geschichte vergessen, sind wir dazu verdammt, sie zu wiederholen.“
Unsere Jugendlichen waren zutiefst von J. Abernathy beeindruckt und sie sind dankbar, die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA aus erster Hand gehört zu haben.
Besuch der Klassen 6a & 6c im Rathaus
Kurz vor den Weihnachtsferien hatten die Klassen 6a und 6c die Möglichkeit im Rahmen des Unterrichtsvorhabens zur Kommunalpolitik unseren Bürgermeister Stefan Rosemann im Rathaus zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld allerhand Fragen an unser Stadtoberhaupt vorbereitet: von seiner Motivation Bürgermeister zu werden und seinen Aufgaben über die Sanierung und den Neubau unserer Schule bis hin zu allgemeinen politischen Themen, die die gesamte Stadt betreffen.
Im neuen Ratssaal nahmen die Lernenden die Plätze ein, auf der normalerweise die Mitglieder des Stadtrates während der Sitzungen Platz nehmen und stellten ihre Fragen, die der Bürgermeister alle geduldig beantwortete. „Es war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht, mit dem Bürgermeister sprechen zu können“, sagt Maya aus der 6a über den Besuch im Rathaus. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir ihn persönlich kennenlernen konnten.“
Die Klassen haben dem Bürgermeister auch ihre Ideen mit auf den Weg gegeben, was man in Siegburg noch verbessern könnte. Dies stieß auf eine positive Resonanz – Stefan Rosemann lud alle ein, ihm bei weiteren Ideen eine E-Mail zu schreiben, damit er die Anregungen auch von Kindern und Jugendlichen mit in seine Arbeit einfließen lassen kann.
Alles in allem war es ein spannender Vormittag für die Klassen, die so einen noch persönlicheren Zugang zur Politik in unserer Stadt gewinnen konnten.
Verabschiedung von Jutta Kiesgen
Nach vielen Jahren des unermüdlichen Einsatzes verabschiedeten Ende Januar Schüler*innen und Kolleg*innen der Gesamtschule am Michaelsberg mit mehr als einer Träne in den Augen unsere liebe Schulsekretärin Jutta Kiesgen. Sie war mit ihrem Engagement, ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Überblick das Herzstück unseres Schulalltags. Kaum jemand kannte die Schule, die Kolleg*innen, die Schüler*innen und ihre Erziehungsberechtigten so gut wie sie.
Selbst im größten Trubel, wenn Telefone klingelten, Schüler*innen krank wurden und Lehrer*innen gleichzeitig etwas brauchten, bewahrte Jutta Kiesgen die Ruhe, den Überblick, die Freundlichkeit und den Humor. In den Gründungsjahren der GSM arbeitete sie gleich für zwei Schulen parallel, die neu gegründete GSM und die alte Hauptschule am Neuenhof, und bewahrte doch über beide Schulen und ihre Belange den Überblick.
Ihre herzliche Art machte das Sekretariat stets zu einem Ort, an dem jeder gern vorbeikam, sei es, um ein organisatorisches Problem zu lösen oder einfach, um ein paar freundliche Worte zu wechseln. Viele Schüler*innen erzählen in einem für sie von unserem SV-Lehrer Max Franke gedrehten Video, wie oft sie für sie neue Schülerausweise oder Mensakarten ausgestellt habe, wenn der alte verlorengegangen war, oder wie selbstverständlich sie zum Telefon griff, um kränkelnde Kinder abholen zu lassen und/ oder von unseren Schülersanitäter*innen versorgen zu lassen.
Zum Abschied verwandelte sich das Sekretariat in ein Blumenmeer. Es gab neben bewegenden Reden, liebevoll gestalteten Gedichtversen und vielen herzlichen Worten vor allem viele Tränen, die deutlich machten, wie sehr Jutta Kiesgen geschätzt wird und wie sehr sie vor allem als Mensch vermisst werden.
Nun beginnt für Jutta Kiesgen ein neuer Lebensabschnitt. Wir wünschen ihr von Herzen alles Liebe und Gute, Gesundheit und Glück und viele erfüllende Momente. „Niemals geht man so ganz“ heißt es in einem Song von Trude Herr, „irgendwas von mir bleibt hier“. In diesem Sinne sagen wir „Auf Wiedersehen! Danke, dass wir mit dir zusammenarbeiten durften.“
An dieser Stelle möchten wir aber auch ihre Nachfolgerin Martina Muschalek begrüßen. Wir wünschen ihr einen guten Start und hoffen, dass sie sich in unserer Schulgemeinschaft wohlfühlen wird.
Öffentliche Vorstellung unseres neuen Schulgebäudes
Kurz nach den Weihnachtsferien wurde in einer Veranstaltung für Interessierte aus Lokalpolitik, der Schulgemeinschaft und der Presse das neue Schulgebäude vorgestellt. Für Fragen standen der Siegburger Bürgermeister Stefan Rosemann, der Leiter der Schulverwaltungsabteilung Jens Ostrominski, die Schulleiter*innen der Real- und der Gesamtschule Iris Gust und Jochen Schütz sowie als Vertreter*innen der SV der Realschule Mizgen Koca und für die GSM Amar Delkic und Hasna Sayhoon zur Verfügung.
Das neue Gebäude entspricht modernsten pädagogischen Anforderungen. Es ist hell und lichtdurchflutet. Die gewählten Farbkombinationen in Fluren und die des Mobiliars wirken freundlich und einladend. Sitzbänke wie das multifunktionale Mobiliar der Unterrichtsräume bieten vielfältige Möglichkeiten: Es können Stehpulte genutzt werden, mit wenigen Handgriffen Sitzkreise, „Lerninseln“ oder Gruppentische gestellt werden. Differenzierungsräume bieten zusätzlichen Besprechungs- und Vertiefungsraum, können als Ruheinseln fungieren. So ermöglicht das Raumkonzept, die notwendige Ruhe für Lernarrangements, um sich Wissen anzueignen, kreative Problemlösung zu entwickeln und diese im Team oder Plenum zu besprechen. Unterstützt wird der Weg des handlungs- und problemlösungsorientierten Lernens durch die technische Ausstattung der Räume, die man sich kaum besser wünschen kann. Dass dies eine ganz besondere Chance für die Schüler*innen des Campus ist, lobten auch die anwesenden Schüler*innen.
Das neue Schulgebäude ist der erste Teil des geplanten Campuskonzeptes. Dieses sieht neben der Modernisierung des Altgebäudes für Fachklassen und die gymnasiale Oberstufe vor, Heimat zu werden für den Siegburger Theaterschatz, ein Campusrestaurant sowie einen Boxclub. So wird der Bildungscampus zu einem modernen belebten Ort werden, wo Siegburger gerne zusammenkommen.
Wenn Schulträger Voraussetzungen schaffen sollen, damit Lernen gelingen kann, so kann man für den Bildungscampus nur das Fazit ziehen: alles bestens.
Unser Schulsanitätsteam beeindruckte NRW-Schulministerin Dorothee Feller
Unser Schulsanitätsteam stand am 15.01.2026 im Mittelpunkt eines Besuchs von NRW‑Schulministerin Dorothee Feller. Gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rosemann sowie weiteren Vertreter*innen aus Verwaltung und Schulaufsicht informierte sich die Ministerin über das außergewöhnliche Engagement der Schüler*innen. Der Schulsanitätsdienst spielt seit der Gründung der Schule eine zentrale Rolle im Schulleben.
Der Besuch der Ministerin steht in Verbindung zur landesweiten Bemühung, die Erste-Hilfe-Kompetenz flächendeckend zu stärken. Bereits im kommenden Jahr wird die Laienreanimation offizieller Bestandteil des Unterrichts in Nordrhein‑Westfalen.
Empfangen wurde die Delegation vom Schulsanitätsdienst mit dem DRK‑Kooperationslehrers Matthias Ennenbach, Schulleiter Jochen Schütz sowie der didaktischen Leiterin Barbara Schmiedek. In Gesprächen und praktischen Demonstrationen der Laienreanimation erhielten die Gäste einen Einblick in die tägliche Arbeit des Schulsanitätsdienstes. „Hier übernehmen Jugendliche früh Verantwortung und lernen, wie wichtig ihr eigenes Handeln für andere sein kann“, sagte Schulministerin Dorothee Feller. „Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, wie Schule junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch gesellschaftlich bildet.“ Bürgermeister Stefan Rosemann erklärte, der Schulsanitätsdienst sei ein Aushängeschild für den Bildungsstandort Neuenhof.
Wie erfolgreich die Ausbildung von ca. 50 Jugendlichen an unserer Schule ist, zeigen mehrfache 1. Plätze bei Landesmeisterschaften sowie die Auszeichnung mit dem KiKa-Award und dem Ehrenamtspreis 2023 der Stadt Siegburg. Mit den gewonnenen Preisgeldern wurden Laiendefibrilatoren für die Schule angeschafft. Die Jugendlichen engagieren sich neben ihrem Schuldienst auch ehrenamtlich bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen. Viele der ehemaligen Schulsanitäter*innen bleiben dem Ehrenamt treu oder schlagen später einen medizinischen oder rettungsdienstlichen Berufsweg ein.
Keanu Müller – Sieger beim Vorlesewettbewerb
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb konnte sich Keanu Müller aus der Klasse 6c erfolgreich gegen Talia (6a) Milya (6b) und Lorina (6d) durchsetzen.
Mit einer sicheren Lesetechnik, passender Betonung und viel Ausdruck überzeugte er die Jury mit seinem vorbereiteten Text aus „Gregs Tagebuch -Jetzt reichts“ und auch beim Lesen des unbekannten Textes überzeugte er das Publikum und die Jury.
Für die nächste Wettbewerbsrunde gegen alle Schulsieger der teilnehmenden Siegburger Schulen, wünschen wir viel Erfolg.
Pflanzaktion im Rahmen der Workshop-Reihe „Wald und Wasser“
Im vergangenen Schuljahr nahm unsere jetzige 6d mit ihren Klassenlehrerinnen Kim Hecken und Sonja Hering an der Workshop-Reihe „Wald und Wasser“ in Kooperation mir der „Stiftung für Gewässerschutz und Wanderfische NRW“ sowie dem Bundesverband „SDW – Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.“ teil. Dort hatten unsere Schüler*innen bereits viel über den Klimawandel, die Wald-Biodiversität und die Bedeutung von Wäldern gelernt. Nun durften sie an einer Pflanzaktion in Siegburg-Kaldauen teilnehmen, die von der Stöckmann-Stiftung unterstützt wurde.
Im Rahmen des Pflanztages erhielten die Kinder zunächst noch einmal Informationen darüber, warum Wälder lebenswichtig für uns sind und welche Voraussetzungen es braucht, damit Wälder gesund sind und bleiben. Im Anschluss lernten die Schüler*innen, wie Bäume gesetzt werden, um dann selbständig „ihr Waldstück“ nach einem Pflanzplan zu setzen.
Wir freuen uns, dass unseren Schüler*innen die Möglichkeit gegeben wurde, eine langfristige Beziehung zum Wald aufzubauen und ein wenig dazu beizutragen, Waldschutz zu betreiben.
Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Im Rahmen der Aktion „Orange Bänke gegen Gewalt an Frauen“ setzte unsere 9L im Technikunterricht unter der Leitung von Manuel Dräger ein deutliches Zeichen. Gemeinsam mit Ihrem Lehrer bauten die Jugendlichen eine orangefarbige Bank.
Die Bank dient nicht nur der Ruhe und Bequemlichkeit. Orangefarbene Bänke sollen Aufmerksamkeit wecken und ein Mahnmal gegen Gewalt an Frauen sein. Auf der angebrachten Plakette findet sich die Telefonnummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“, wo Opfer von Gewalt Hilfe und Unterstützung bekommen können. Die Bank wird immer mal wieder woanders aufgestellt werden. Ihre Leuchtfarbe erinnert daran, dass Gewalt gegen Frauen überall vorkommt. Orangefarbige Bänke sind so für uns alle auch ein Aufruf, Hilfe zu holen, wenn man mitbekommt, dass häusliche Gewalt, psychischer Terror oder sexualisierte Übergriffe stattfinden.
Wir sind stolz auf unsere 9L, die mit ihrem Lehrer Manuel Dräger dazu beigetragen hat, dass Gewalt an Frauen kein Tabuthema sein darf.
Phase des Aufbruchs
Basteln für den guten Zweck – Erlös geht an das Troisdorfer Tierheim
Für Vielfalt – gegen Diskriminierung
Maßgeschneiderte Erste-Hilfe-Ausbildung für den Bildungscampus Neuenhof
Sicherheit beginnt mit Wissen – und mit Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Städtische Gesamtschule am Michaelsberg in Siegburg zeigt, wie das geht: Alle zwei Jahre organisiert sie eine umfassende Erste-Hilfe-Ausbildung für Mitarbeitende des Bildungscampus Neuenhof, die auch in diesem Jahr wieder in enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Rhein-Sieg e.V. stattfand.
Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Ausrichtung der Schulung: Die Inhalte wurden methodisch und didaktisch so konzipiert, dass typische Szenarien aus dem Schulalltag im Mittelpunkt standen. Gemeinsam mit den 16 Teilnehmenden wurden diese Situationen erarbeitet, nach Schwerpunkten geordnet und gezielt trainiert – vom Sportunfall über Kreislaufprobleme bis hin zu emotionalen Krisenmomenten. So entstand ein Kurs, der nicht nur informiert, sondern konkret auf die Bedarfe des Bildungscampus abgestimmt ist.
Geleitet wurde die Ausbildung von DRK-Kooperationslehrer Herrn Ennenbach, der mit Einfühlungsvermögen, Fachwissen und einem Repertoire an Medien und Methoden durch die Inhalte führte. Die Teilnehmenden brachten eine hohe Motivation und viele Fragen mit – und erhielten anschauliche, praxisnahe Antworten, die Sicherheit im Ernstfall geben.
Ein weiterer Baustein der Vorsorge an der Gesamtschule ist auch die Ausstattung mit zwei automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs), die auf dem Campus auch für Kindernotfälle bereitstehen. Das teilnehmende Kollegium wurde im Umgang mit diesen lebensrettenden Geräten eingewiesen – ein wichtiger Schritt, um im Notfall schnell und effektiv handeln zu können.
„Erste Hilfe ist mehr als ein Kurs – sie ist Ausdruck von Fürsorge und Gemeinschaft“, betont das Organisationsteam der Schule. Die regelmäßige Schulung stärkt nicht nur die Handlungskompetenz der Mitarbeitenden, sondern auch das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten. Die Gesamtschule am Michaelsberg zeigt damit eindrucksvoll, wie Prävention und Verantwortung im Schulalltag gelebt werden.
Digitale Stärke von Anfang an
Medienkompetenztraining für die Fünftklässler der Gesamtschule am Michaelsberg
Die digitale Welt ist längst Teil des Alltags unserer Kinder – ob beim Chatten, Spielen oder Recherchieren. Doch mit der Nutzung wachsen auch die Herausforderungen: Wie erkenne ich Falschinformationen? Was bedeutet Datenschutz? Und wie verhalte ich mich fair in digitalen Räumen? Die Schulsozialarbeit der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg begegnet diesen Fragen mit einem festen Bestandteil ihres Präventionskonzepts: einem umfassenden Medienkompetenztraining für die Jahrgangsstufe 5.
Das Training begleitet die Schüler*innen über das gesamte Schuljahr hinweg und ist in mehrere Module gegliedert. Ziel ist es, die Kinder frühzeitig zu befähigen, sich sicher, kritisch und verantwortungsvoll in digitalen Medien zu bewegen – eine Fähigkeit, die Fachleute als „digitale Souveränität“ bezeichnen. Dabei geht es nicht nur um technische Kenntnisse, sondern vor allem um Haltung, Selbstschutz und soziale Verantwortung.
Die Inhalte sind altersgerecht und praxisnah gestaltet. In interaktiven Einheiten lernen die Kinder unter anderem, wie man sich respektvoll in Klassenchats verhält, welche Regeln im digitalen Miteinander gelten („Netiquette“) und wie man Konflikte online vermeidet oder deeskaliert. Auch das Thema Cybermobbing wird sensibel und handlungsorientiert behandelt: Die Kinder lernen, Anzeichen zu erkennen, Hilfe zu holen und gemeinsam für ein faires Miteinander einzustehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz persönlicher Daten. Was darf ich posten? Welche Informationen sind privat? Und wie sichere ich mein Smartphone richtig? Diese Fragen werden nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag der Kinder beantwortet. Auch die kritische Bewertung von Informationen – etwa das Erkennen von Fake News – wird geübt, ebenso wie die Sensibilisierung für Risiken wie Cybergrooming, also die gezielte Kontaktaufnahme durch Fremde im Netz.
Die Schulsozialarbeit übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Sie schafft Vertrauen, bietet Raum für Fragen und begleitet die Kinder individuell. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und ergänzende Angebote für Eltern wird das Training zu einem ganzheitlichen Präventionsprojekt, das weit über den Unterricht hinaus wirkt.
„Wir wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern Haltung stärken“, betont Schulleiter Jochen Schütz. Die Rückmeldungen aus den Klassen zeigen: Die Kinder fühlen sich ernst genommen, lernen voneinander und entwickeln ein Gespür für digitale Fairness. Medienkompetenz wird so zur Schlüsselkompetenz – nicht nur für den Schulalltag, sondern für das Leben.
Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Afghanistan
Die Bilder aus den Erdbebengebieten vor allem in der Provinz Kunar in Afghanistan Anfang September zeigten ganze Dörfer, die dem Erdboden gleichgemacht worden sind. Dieses Leid veranlasste Schüler*innen unseres Jahrgangs 13 und unseres Schulsanitätsdienstes, Spenden für das Deutsche Rote Kreuz zu sammeln. Hierfür verkauften die Oberstufenschüler*innen Waffeln und Pizza. Jugendliche des Sanitätsdienstes gingen mit Spendendosen sammeln. Insgesamt kamen 500,00 Euro zusammen.
Symbolisch für das gesammelte Geld, das bereits beim Deutschen Roten Kreuz eingegangen ist, wurde nun der Check an den offiziellen Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, Matthias Ennenbach, übergeben. Von dem Geld werden vor allem Alltagsgegenstände wie Wärmedecken, Eimer und Wasserreinigungstabletten für sicheres Trinkwasser etc. in den Katastrophengebieten gestellt.
Der Schulleiter Jochen Schütz sowie Matthias Ennenbach, der die Spendenaktion der Jugendlichen aktiv unterstützte, erklärten, dass es wichtig sei, in Krisenzeiten schnell zu helfen. Beide betonten, dass Spendenaktionen wie diese mehr als nur finanzielle Unterstützung darstellten. Solche Hilfsaktionen zeigten, dass sich die jungen Menschen aktiv für andere einsetzen und Verantwortung übernehmen.
Diese Spendenaktion steht in einer Reihe ähnlicher Spendenprojekte der Schule, die auch in Zukunft weitergeführt werden, um den Ärmsten der Armen zu helfen.
Wir möchten uns bei unseren Schüler*innen und allen Spender*innen herzlich bedanken.
Chancengeber sein
Oberstufenschüler*innen unserer Schule nehmen seit 2019, dem ersten Oberstufenjahr der Schule, am Talentscouting-Programm der TH/Universität zu Köln teil, das 2018 ins Leben gerufen wurde.
Laut der Bundeszentrale für Bildung gilt für Deutschland immer noch, dass Bildungschancen ungleich verteilt sind und so Bildungserfolg vielfach vom Elternhaus abhängig ist. Das Talentscouting-Projekt der TH/ Universität zu Köln bemüht sich, dieses Missverhältnis auszugleichen.
In einem langfristig angelegten Beratungsangebot entwickeln die Talentscouts mit den Schüler*innen Pläne für ihre jeweilige akademische Zukunft. Zusätzlich umfasst das Programm Informationsworkshops zu Bafög, Studienstiftungen, Assessment Centern, dualen Studiengängen sowie Hospitationsmöglichkeiten an Universitäten. So bietet das Programm unseren Oberstufenschüler*innen Orientierung und Unterstützung mit Blick auf das Abitur, das Studium, die Berufsfindung. Durch diese gezielten Maßnahmen werden die Schüler nicht nur in ihrer schulischen Laufbahn, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt.
Jetzt wurde unsere Schule im feierlichen Rahmen für ihre langfristige Kooperation als „Offizielle Schule im Talentscouting-Programm NRWs“ ausgezeichnet, ein weiterer Baustein in Richtung Bildungsgleichheit unabhängig von der sozialen Herkunft.
Wir freuen uns, dass unseren Jugendlichen diese Möglichkeit offensteht. Wir möchten uns herzlich bei den ehrenamtlichen Talentscouts der TH/Universität zu Köln vor allem auch im Namen unserer Schüler*innen bedanken.
Sexualpädagogisches Projekt in Jahrgangsstufe 7
In guter Tradition fand auch in diesem Schuljahr wieder ein sexualpädagogisches Projekt an der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg am Bildungscampus Neuenhof statt. Gemeinsam mit Frau Schellenbach vom Kinderschutzbund und unserem Schulsozialarbeiter Herrn Ennenbach wurde das bewährte Format erstmals in Jahrgangsstufe 7 durchgeführt – eine bewusste Weiterentwicklung, die dem Entwicklungsstand der Jugendlichen noch besser gerecht wird.
Das Projekt ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer schulischen Präventionsarbeit und wird durch die Schulsozialarbeit aktiv begleitet. Ziel ist es, unseren Schüler*innen einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie altersgerecht und respektvoll über Themen wie Körper, Sexualität, Gefühle, Beziehungen und persönliche Grenzen sprechen können. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern vor allem um die Stärkung von Selbstwertgefühl, Empathie und sozialer Verantwortung.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Möglichkeit, im Vorfeld anonym Fragen zu formulieren. Diese werden anschließend in geschlechtsgetrennten Gruppen aufgegriffen und besprochen – ein bewährter Ansatz, der Offenheit fördert und Raum für ehrliche Gespräche schafft.
