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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die neue Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg ist mit Beginn des Schuljahres 2013/14 gegründet worden.
Diese Konstellation bietet für alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen - die einmalige Chance, eine Schule mit zu gestalten. Hierzu möchte ich auch Sie bzw. euch herzlich einladen: Bei uns können Sie, bei uns könnt ihr Ideen und Vorstellungen einbringen und auf diese Weise das Schulleben entscheidend mit entwickeln und ausformen. So ist in den kommenden Zeilen einiges noch etwas vage gehalten; das liegt einfach in dem Umstand begründet, dass über viele Entscheidungen etwa die Jahrgänge 9-13 betreffend erst unmittelbar im Jahr vorher die Schulkonferenz entscheidet. Also:

Mitarbeit ausdrücklich erwünscht


Wir sind eine Gesamtschule im Aufbau.Das heißt, wir “wachsen” jährlich um einen Jahrgang, da wir jeweils eine neue Fünf aufnehmen und die vorhandenen Jahrgänge eins höher rücken. In wenigen Jahren wird aus einem relativ kleinen System - mit zurzeit 552 Schülerinnen und Schülern und 41 Lehrerinnen und Lehrern - eine mittelgroße Gesamtschule erwachsen, die alle Wahlangebote garantieren kann, die in unserer Schulform üblich sind. Dabei werden wir im Laufe der Zeit einen immer größeren Teil der Räumlichkeiten im Schulzentrum beziehen. Also:

Die Zukunft der Schule ist detailliert geplant und gesichert


Wir sind die Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg. Das bedeutet, bei uns findet jedes Kind einen Platz, unabhängig von Schulformempfehlung oder Herkunft (natürlich im Rahmen unserer Aufnahmekapazitäten):
  • Wir ermöglichen es jedem Kind, sich in aller Ruhe zu entwickeln
  • Bei uns müssen Sie, liebe Eltern, nicht Ende der 4. Klasse entscheiden, welche Potenziale in Ihrem Kind stecken
  • Bei uns müssen Sie sich nicht schon zu diesem (ver-)früh(t)en Zeitpunkt mit solchen Fragen befassen:
    • welchen Abschluss schafft es?
    • verbaue ich ihm mit dieser oder jener Entscheidung die Zukunft?
  • Bei uns brauchen Sie keine Angst davor zu haben, dass Ihr Kind im Falle einer vorübergehenden Leistungsschwäche die Lerngruppe oder gar die Schule verlassen muss.
  • Bei uns werden alle Kinder nach ihren Möglichkeiten gefördert und gefordert, sodass sie den für sie optimalen Bildungsweg erfolgreich absolvieren können.
  • Bei uns kann Ihr Kind alle Abschlüsse des deutschen Schulsystems erreichen:
    • den Hauptschulabschluss nach Klasse 9,
    • den Hauptschulabschluss nach Klasse 10,
    • den Mittleren Schulabschluss,
    • den Mittleren Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe,
    • die Fachhochschulreife,
    • das Abitur
  • Bei uns bleibt jedes Kind (in der Regel) bis Ende der 10 in der gleichen Klassengemeinschaft
  • Einer Klassengemeinschaft, deren Entwicklung wir gerade am Anfang große Aufmerksamkeit widmen
Also:

Bei uns ist jedes Kind willkommen (und bleibt auch mindestens bis zur 10.Klasse bei uns)


Wir sind die Gesamtschule in der Kreisstadt Siegburg. Wir planen eine enge Kooperation mit regionalen Vereinen und Institutionen und wollen so auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft Siegburg leisten. Also:

Wir sind eine wichtige Ergänzung des Bildungsangebots in Siegburg


Wir sind eine inklusive Gesamtschule. Bei uns lernen Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Kindern ohne einen solchen Bedarf. Wir wollen voneinander und miteinander lernen und niemanden ausgrenzen, unabhängig von Herkunft, von Intelligenz oder Handikaps. Wir wollen vermitteln, dass jede Schülerin und jeder Schüler etwas zum Erfolg einer Gruppe beitragen kann und dadurch Toleranz und Akzeptanz unter den Kindern fördern.

Wir grenzen niemanden aus


Unterricht

Gebundener Ganztag
Wir sind eine Schule mit einem „gebundenen Ganztag“; dieses etwas sperrige Wort bezeichnet Schulen, die an drei Tagen verpflichtenden Nachmittagsunterricht durchführen.
Wir beginnen täglich um 8.00 Uhr; Montag, Mittwoch und Donnerstag endet der Unterricht um 15.45 Uhr; Dienstag und Freitag um 13.15 Uhr. Dienstag bieten wir zusätzlich ein freiwilliges Betreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler an, die dies wünschen.
Insgesamt umfasst der Pflichtunterricht 36 Wochenstunden (36 x 45 Minuten).

Stundentafel
Der Großteil der Unterrichtsfächer ist durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgegeben. Die Auflistung der Fächer folgt unten. Ein fester Bestandteil des Unterrichts in Stufe 5 sind wöchentlich zwei Tutorenstunden (Stufen 6 - 8: je 1 Stunde). Hier stehen Klassenthemen im Fokus: Konfliktlösungsstrategien, Arbeitstechniken, Grundregeln des Zusammenlebens und –arbeitens, aber auch individuelle Förderangebote.

Fächer
An der Gesamtschule Siegburg werden ab Klasse 5 folgende Fächer unterrichtet:

  • Deutsch, Mathematik und Englisch (je 5-stündig)
  • Sport, Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften (je 3-stündig)
  • Musik, Religion (bzw. Praktische Philosophie) und Kunst (je 2-stündig)
  • Hauswirtschaft und Informatik im Halbjahreswechsel (je 2-stündig)
  • Zusätzlich 3 Arbeits- und 2 Tutorenstunden (nur in Klasse 5)
Ab Klasse 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ein Wahlpflichtfach als viertes Hauptfach; hier stehen Darstellen und Gestalten (ein musisch künstlerisches Fach), Arbeitslehre (mit den Teilbereichen Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft), Arbeitslehre/Technik, Arbeitslehre/Hauswirtschaft, Arbeitslehre/Wirtschaft Naturwissenschaften und als zweite Fremdsprache Französisch zur Auswahl.
Ab Klasse 7 erfolgt die Zuweisung zu unterschiedlichen Leistungsebenen (E = Erweiterungsebene und G = Grundebene), zunächst in Englisch und Mathematik, , ab Klasse 8 in Deutsch und ab Klasse 9 in Chemie. Die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler zu den Leistungsebenen ist von Bedeutung für die Qualifikation für den mittleren Schulabschluss und das Abitur bzw. Fachabitur.
Ab Klasse 8 wird als dritte (oder zweite) Fremdsprache Spanisch angeboten. Letztmalig kann in der Stufe 11 die für das Abitur notwendige zweite Fremdsprache gewählt werden. Welche Sprache angeboten wird, entscheidet die Schulkonferenz ca. im Frühjahr 2016.

Lernzeiten und Hausaufgaben
Die drei Hauptfächer (D, M, E) werden 5-stündig unterrichtet; davon 3 Stunden im Klassenverband und 2 Stunden (als Doppelstunde) in leistungsdifferenzierten Gruppen (in der leistungsstärksten Gruppe wird auf Gymnasial-Niveau unterrichtet, in der leistungsschwächsten Gruppe stehen die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit Lernproblemen im Fokus). Diese Doppelstunde nennen wir Lernzeit. In den Lernzeiten werden die Themen aus dem Klassenunterricht vertiefend eingeübt. Die Einteilung der Gruppen erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer auf der Basis des individuellen Leistungsstandes; ein Wechsel der Leistungsebene ist jeweils am Halbjahresende möglich.
Wir bilden hierbei zurzeit aus 4 Klassen 6 Lernzeitgruppen, die Gruppen sind also mit durchschnittlich 18 Schülerinnen und Schülern wesentlich kleiner als die Klassen - dies ermöglicht ein individuelleres Arbeiten als im Klassenverband.
Traditionelle Hausaufgaben werden nicht erteilt; Ausnahmen sind z.B. das Erlernen von Vokabeln oder das Auswendiglernen eines Gedichtes im Fach Deutsch im Rahmen eines Wochenplans (also nicht von einem auf den anderen Tag!).
Hintergrund sind drei sich ergänzende Erfahrungen:

  • Hausaufgaben machen bei den Schülerinnen und Schülern, die den jeweiligen Lerninhalt verstanden haben, keinen Sinn, weil sie den Stoff ja bereits beherrschen
  • Hausaufgaben machen bei den Schülerinnen und Schülern, die den Lerninhalt noch nicht beherrschen, ebenfalls keinen Sinn, weil sie nicht in der Lage sind, sie zu erledigen
  • somit tritt im besten Fall der allseits beklagte Zustand ein, dass letztlich die Eltern oder andere Unterstützer die Hausaufgaben für ihre Kinder erledigen, was aus unserer Sicht nicht das Ziel von Schule sein kann und darf

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten allerdings in den Unterrichtsstunden Aufgaben, die so bemessen sind, dass sie in der Schule erledigt werden können. Diejenigen, die diese Möglichkeit nicht nutzen, müssen diese Aufgaben zu Hause beenden .

    Abschlüsse
    Die Schülerinnen und Schüler können an der Gesamtschule – wie weiter oben bereits angeführt – alle Schulabschlüsse des deutschen Schulsystems vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erwerben. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I, abgekürzt “APO-SI”, (besonders §43 [4]), sowie der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe, der “APO-GOSt”, festgeschrieben und werden natürlich auch an unserer Schule umgesetzt.
    Wer sich über die einzelnen Schulabschlüsse und den Weg zum Abitur an der Gesamtschule detailliert informieren möchte, kann dies unter folgender Internetadresse nachlesen: Zur Website des Schulministeriums

    Die Taktung
    Wir unterrichten in einer 45 Minuten-Taktung, wobei der größte Teil der Unterrichtsfächer in Blöcken zu 90 Minuten erteilt wird.
    Dieses “Doppelstundenprinzip” ermöglicht einen verstärkten Einsatz schülerzentrierter Arbeitsformen, was in unseren heterogenen Lerngruppen ein wichtiges und zentrales Gestaltungsmerkmal von Unterricht ist. Zusätzlich verringern wir die Anzahl der Fächer pro Tag, was wiederum nicht zuletzt zu leichteren Schulranzen führt.

    Die Ganztags-Rhythmisierung
    Grundsätzlich unterrichten wir in 90-Minutenblöcken (siehe oben). (Fast) alle Fächer werden sowohl vormittags als auch nachmittags erteilt. Nach der Mittagspause findet allerdings – abgesehen von den Lernzeiten – kein Unterricht in den Fächern mit Klassenarbeiten statt.
    In den Stufen 5-7 nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Nachmittag an einer frei gewählten Pflicht-Arbeitsgemeinschaft teil. Sie können dabei unter sportlichen, musischen, künstlerischen und informationstechnischen Angeboten auswählen.
    In den Tutorenstunden legen wir unser Hauptaugenmerk auf die Bildung und Stärkung der Klassengemeinschaft, auf Konfliktlösungsstrategien und auf die Persönlichkeitsentwicklung.
    In den Ganztagsunterricht integriert ist eine 6o-minütige Mittagspause, in der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ein warmes Mittagessen in der Mensa einzunehmen und anschließend verschiedene Freizeitangebote wahrzunehmen. Hierzu verfügen wir über beaufsichtigte Räumlichkeiten, in denen man spielen oder sich auch einfach nur ausruhen kann. Zusätzlich bietet der Schulhof verschiedenste Möglichkeiten, sich körperlich an der frischen Luft zu betätigen.

    Versetzung
    An Gesamtschulen gibt es generell bis einschließlich Klasse 9 kein Sitzenbleiben. Die Schülerinnen und Schüler gehen in der Regel automatisch in die nächsthöhere Jahrgangsstufe über, freiwillige Wiederholungen sind aber auf Antrag möglich bzw. werden in Einzelfällen empfohlen.
    Ab dem Übergang in die Jahrgangsstufe 10 greifen dann die in den anderen Schulformen üblichen Versetzungsregeln, da mit dieser Versetzungsentscheidung der Erwerb des ersten Schulabschlusses, dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9, verbunden ist.

    Klassenbildung
    In einer Gesamtschule gilt bei der Klassenbildung die Drittelparität: Alle Schülerinnen und Schüler werden im Anschluss an das Anmeldeverfahren zunächst auf der Basis der Grundschulnoten in den Hauptfächern einer von drei Leistungsgruppen zugeordnet:

  • 1/3 der Gruppe mit einem guten bis sehr guten Notendurchschnitt
  • 1/3 der Gruppe mit einem mittleren Notendurchschnitt
  • 1/3 der Gruppe mit einem schwächeren Notendurchschnitt

  • Anschließend werden die Kinder gleichmäßig auf die Klassen verteilt, sodass in jeder Klasse je 1/3 der Schülerinnen und Schüler einer der drei Leistungsgruppen entstammt und sich so jede Klasse leistungsheterogen zusammensetzt.
    Den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder wird durch differenzierte Aufgabenstellungen Rechnung getragen. Die Regelklassen sind 29 Schülerinnen und Schüler groß.

    Inklusion/gemeinsamer Unterricht
    Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf (“Inklusion”) ist uns ein wichtiges Anliegen:

  • In der Hälfte unserer Klassen findet dieses gemeinsame Lernen statt
  • In diesen Klassen sind bei einer Gesamtgröße von 25 Schülerinnen und Schülern 4-5 Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf
  • Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie Integrationshelferinnen und Integrationshelfer unterstützen die Lehrkräfte
  • Die Quote der Doppelbesetzungen in den Inklusionsklassen liegt bei ca. 75% der Unterrichtszeit
  • Doppelbesetzung heißt, dass die Klasse in dieser Zeit von zwei Lehrerinnen und/oder Lehrern unterrichtet wird; die zweite Lehrkraft verfügt allerdings nicht in jedem Fall über eine Qualifikation als Sonderschulpädagogin bzw. –pädagoge.

  • Sie werden bei der Anmeldung gefragt, ob Sie den Wunsch haben, dass Ihr Kind in einer solchen Klasse des gemeinsamen Lernens unterrichtet wird.

    Interkulturelle Kompetenzen

    Grundsätzliches
    (Alle) Kinder haben (in allen Schulen und allen Schulformen) unterschiedliche Lernvoraussetzungen. Wir begreifen dies als Bereicherung und nutzen Netzwerke zur Unterstützung beim professionellen Umgang mit dieser Vielfalt.

    Ikus
    Einen Schwerpunkt bildet das interkulturelle Lernen, hierzu nehmen wir u.a. an einem Projekt namens „Ikus“ (Interkulturelles Lernfeld Schule) teil. Wir erhalten Unterstützung aus der freien Jugendarbeit bei der Umsetzung schulischer Projekte. So konnten wir einen Tanzworkshop im Rahmen der Projektwoche im Herbst 2013, die erlebnispädagogische Gestaltung der Klassenfahrt im Januar 2014 und eine Lehrerfortbildung zum Thema „Beratungskompetenz“ durchführen. Im Rahmen des Projektes im Schuljahr 2014/15 gab es eine Neuauflage des Tanzworkshops; Ikus hilft bei der Auswahl einer Partnerschule im europäischen Ausland für einen Schüleraustausch.
    Die Ikus-Projekte werden wissenschaftlich begleitet und dokumentiert.

    QuisS 100
    Wir gehören zu einem Netzwerk mit dem Namen QuisS 100 (Qualität in sprachheterogenen Schulen). Die zurzeit 100 QuisS-Schulen setzen wissenschaftlich erarbeitete Lernkonzepte zur Gestaltung von Unterricht für Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen Lernvoraussetzungen um. Die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen werden hierzu intensiv fortgebildet. Es finden zusätzlich regelmäßige Tagungen zum Erfahrungsaustausch unter den beteiligten Schulen statt.

    LiGa
    Unsere Schule gehört einem landesweiten Netzwerk (LiGa = Lernen im Ganztag) an, in dem Ideen und Konzepte zur Ausgestaltung des Ganztagsunterrichts vorgestellt und entwickelt werden.

    Schulleben

    Die Gesamtschule Siegburg kann relativ kurz nach ihrer Gründung naturgemäß noch kein weitgefächertes Schulleben vorweisen, da die einzelnen Bausteine erst durch die handelnden Personen – Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen – entwickelt und aufgebaut werden müssen.
    Bislang sind folgende Bausteine entstanden:

    Fahrten
    Wir führen Klassenfahrten in den Stufen 5 und 8 durch. Die Schülerinnen und Schüler verbringen 3 Tage (2 Übernachtungen) in Stufe 5 und 4-5 Übernachtungen in Stufe 8 in schülergerechten Unterkünften.
    In beiden Stufen liegt das Hauptaugenmerk bei diesen Fahrten auf Programmen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, zur interkulturellen Toleranz und zur Gewaltprävention.
    In Stufe 9 werden wir eine Skifahrt anbieten. Hinzu kommen Tagesausflüge, bei denen vor allem im Rahmen der weiter unten erläuterten Projektwochen außerschulische Lernorte besucht werden (z.B. Museen).

    Musik
    Die Gesamtschule verfügt über einen jahrgangsgemischten Schulchor. Der Chor tritt vor allem bei schulischen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schule auf. Zu nennen sind hier vor allem die Schulfeste und der Tag der offenen Tür. Der Schulchor gibt aber auch unseren Ausstellungseröffnungen einen musikalisch-festlichen Rahmen (s.u.) und veranstaltet Konzerte z.B. in örtlichen Altenheimen.

    Kunst
    Bei Ausstellungen in Siegburg präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig ihre besten Arbeiten. Ausstellungsorte waren in den vergangenen Jahren u.a. das Pumpwerk und die Kunst-und Ausstellungshalle in der Luisenstraße.

    Sport
    Sport wird in allen Jahrgangsstufen dreistündig unterrichtet, in den Stufen 5 und 6 ist je ein Halbjahr pro Klasse Schwimmunterricht fester Bestandteil des Faches Sport.
    Wir führen einmal im Schuljahr ein Sportfest durch und nehmen u.a. mit einer Staffel am Bonn-Marathon teil.

    Tanz
    Wir führen regelmäßig Street Dance-Projekte durch und planen eine Tanz-AG, bei der unter Anleitung eines externen Trainers verschiedene zeitgenössische Tanzformen vermittelt werden sollen.

    Homepage/Schülerzeitung
    Die Homepage der Schule wird im Rahmen einer AG betreut und regelmäßig aktualisiert; eine Schülerzeitung wird ebenfalls in einer AG erstellt.

    Tag der offenen Tür
    Wir präsentieren uns und unsere Arbeit einmal im Jahr im Rahmen eines Tages der offenen Tür (in der Regel an einem Samstag im letzten Novemberdrittel). Hier haben vor allem die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Stufe 4 der Grundschulen sowie ihre Eltern die Gelegenheit, sich über das Konzept der Gesamtschule im Allgemeinen und der Gesamtschule der Kreisstadt Siegburg im Besonderen zu informieren und auf dieser Basis ihre Entscheidung über den Besuch einer weiterführenden Schule in Siegburg zu treffen.

    Projektwochen
    Die Gesamtschule führt im Laufe eines Schuljahres verschiedene Projektwochen durch, in deren Verlauf sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer und teilweise auch von außerschulischen Kooperationspartnern fachübergreifend mit einem Thema vertiefend beschäftigen und ihre Ergebnisse am Ende der Schulöffentlichkeit präsentieren.
    Einige Projektinhalte sind festgeschrieben und werden in jedem Jahr durchgeführt:

  • In der Stufe 6 stehen Projekte zur Gewaltprävention im Fokus
  • Die Stufe 7 beschäftigt sich mit der „Suchtprävention im Bereich neue Medien“; die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit den Chancen und Gefahren, welche die Nutzung der neuen Medien mit sich bringen.
  • Die Präsentationen der Projektwochenergebnisse können im Rahmen des Tages der offenen Tür oder eines gesonderten Termins stattfinden.

    Kooperationen
    Verschiedene Kooperationspartner unterstützen uns bei unserer Arbeit und ergänzen unsere Angebote:
  • Wir kooperieren bei der Ganztagsbetreuung mit dem Kinderschutzbund; erfahrene Kräfte des KSB leiten Betreuungsangebote in der Mittagspause und ergänzen unser AG-Angebot. So können wir eine weitere Fußball-AG, eine PC-AG und eine Kreativ-AG anbieten.
  • Wir kooperieren ebenfalls im Rahmen einer AG mit dem „Siegburger Ruderverein 1910 e.V.“; ein Jugendtrainer des Vereins leitet eine Ruder-AG, in der die Schülerinnen und Schüler auf der Sieg rudern.
  • Unsere neueste Kooperation ist mit dem Siegburger Stadtmuseum vereinbart, hier werden Schülerinnen und Schüler als Museumsscouts ausgebildet, die dann anderen Kindern die Schätze des Museums nahebringen sollen.
  • Wir unterstützen das Don Bosco Straßenkinderprojekt in Kambodscha


  • Schulsanitätsdienst
    Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Der Schulsanitätsdienst geht über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter übernehmen Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie sind bei Unfällen in der Schule als Erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren, wenn nötig, den Rettungsdienst.
    Interessierte Schülerinnen und Schüler werden ab der Stufe 8 gemeinsam von unserem Schulsozialarbeiter Herrn Ennenbach als sog. Kooperationslehrer und Breitenausbilder geschult. Die Jugendlichen lernen, was in Notfällen zu tun ist und wie sie Gefahren frühzeitig erkennen, bevor etwas passiert.

    Streitschlichtung
    Streit und Auseinandersetzungen gehören zum Schulalltag und sind nicht grundsätzlich „schlecht“, denn auch den richtigen Umgang mit Konflikten kann man lernen. Aus diesem Grund ist die Streitschlichtung an unserer Schule fester Bestandteil des Schulprogramms.
    Dabei geht es nicht um die Suche nach Schuldigen, sondern um das Verständnis füreinander in und nach einer bestimmten Situation.
  • Ziele
    • Verbesserung des Schulklimas durch den Aufbau und die Entwicklung einer zivilisierten und angstfreien Streitkultur
    • Entwicklung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern
    • Entlastung von Lehrerinnen und Lehrern
  • Streitschlichter und ihre Ausbildung
    • Ausgebildet werden sozial kompetente und aufgeschlossene Schülerinnen und Schüler ab Stufe 8, die bereit sind, sich für Mitschülerinnen und Mitschüler und die Schule zu engagieren. Im Rahmen von zwei Wochenstunden erfolgt die theoretische und praktische Ausbildung. Zum Abschluss bekommen die Streitschlichterinnen und Streitschlichter ein Zertifikat und eine Bemerkung auf das Zeugnis.
    Schulfeste

    Karneval
    Weiberfastnacht veranstalten wir eine Feier in der Mensa; die einzelnen Klassen bereiten Beiträge vor, die sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren: Die Stimmung bei den bisherigen Durchläufen war einfach toll!

    Sommerfest
    Jeweils kurz vor Ende eines Schuljahres feiern wir - die Schülerinnen und Schüler, die Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch die Eltern - gemeinsam den Schuljahresabschluss. Die Klassen präsentieren besonders gelungene Arbeitsergebnisse, es gibt Aufführungen und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Im vergangenen Schuljahr fand nicht zuletzt ein breites Angebot an Spielen für Kinder jeden Alters begeisterten Anklang.

    Sportfest
    Ebenfalls zum Ende eines Schuljahres findet ein Sportfest statt. Die inhaltliche Gestaltung variiert, das Fest wird von der Fachkonferenz Sport geplant und durchgeführt.

    Beratung

    Beratung im Schulalltag
    Selbstverständlich können und wollen wir die Erziehungsaufgabe des Elternhauses lediglich ergänzen, niemals aber ersetzen.
    Daher bieten wir den Erziehungsberechtigten ein kompetentes und kontinuierliches Beratungsangebot im Rahmen unserer Elternsprechtage und unserer verschiedenen Informationsveranstaltungen an, ergänzend kann über das Sekretariat jederzeit der Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen werden.

    Das Beratungsteam
    Zusätzlich hält unser Beratungsteam ein darüber hinausgehendes Angebot vor. Dieses Beratungsteam besteht aus einem Schulsozialarbeiter, einer Beratungslehrerin sowie einer weiteren sozialpädagogischen Fachkraft und berät Schülerinnen und Schüler, aber auch Erziehungsberechtigte bei allen Fragen rund um das Thema Schule.

    Informationsveranstaltungen
    Die Erziehungsberechtigten aller Jahrgangsstufen erhalten die notwendigen Informationen zu allen Schnittstellen im schulischen Werdegang der Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Informationsveranstaltungen:
    Stufe 5: Informationsabend zur Wahl des Wahlpflicht-Faches
    Stufe 6/7: Informationsabend zur Einteilung der E- und G-Kurse und zu den Konsequenzen für mögliche Schulabschlüsse
    Stufe 8: Informationsabend zur Berufswahl bzw. Potenzialanalyse
    Stufe 9/10: Informationsabend zu den Abschlüssen (geplant)
    Stufe 11: Informationsabend zur Oberstufe (geplant)

    KAoA („kein Abschluss ohne Anschluss“)

    Alle Bausteine der Berufswahlvorbereitung sind in dem „KAoA“ abgekürzten Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ gebündelt. Die Gesamtschule setzt diese Bausteine selbstverständlich um. Im Einzelnen:
    Stufe 8: Als erster Baustein wird die Potenzialanalyse durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen ein genormtes Testverfahren, die Ergebnisse sind Grundlage für das Portfolio „Berufswahlpass“. In einer Berufsorientierungswoche werden erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder vermittelt.
    Stufe 9: In einem dreiwöchigen Praktikum erleben die Schülerinnen und Schüler den Berufsalltag in einem selbst gewählten Unternehmen; zusätzlich werden im Rahmen von Betriebsbesichtigungen und dem Besuch von Berufswahlmessen und des Berufsinformationszentrums („BIZ“) weitere Berufsfelder erkundet.
    Stufe 10: Weitere Berufsfelderkundungen und gezieltes Bewerbungstraining ermöglichen den Schülerinnen und Schülern den erfolgreichen Start in ihren Wunschberuf.
    Stufe 11: Die Studien- und Berufswahlberatung unterstützt den beruflichen Werdegang im Anschluss an Fachabitur oder Abitur.

    Und was sonst noch wissenswert und wichtig ist

    Schließfächer
    Sie können bei einem privaten Anbieter für Ihr Kind ein Schließfach anmieten. Die Schließfächer stehen im Schulgebäude in der Nähe der Klassenräume und kosten zurzeit 24€ pro Schuljahr. Informationen zur Kontaktaufnahme mit dem Anbieter erhalten Sie im Sekretariat.

    Kulinarisches
    Die Mensa im Schulzentrum bietet montags bis freitags drei Wahlessen zum Preis von 2,80€ an. Es gibt täglich mindestens ein vegetarisches Angebot, Schweinefleisch wird nicht verarbeitet. Zusätzlich kann man in allen Pausen an einem Kiosk Brötchen, Getränke und Snacks käuflich erwerben.
    Die Schülerinnen und Schüler benötigen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr in der Mensa ein eigenes Jugendgirokonto bei einer beliebigen Bank.

    Ausstattung
    Alle Klassenräume sind mit interaktiven White-Boards ausgestattet. Es besteht eine Zusage des Schulträgers, dass dies auch für die zukünftig einzurichtenden neuen Klassen gesichert ist.
    Wir verfügen zurzeit zusätzlich über 4 Laptopwagen für den Einsatz in den Klassen und über einen Computerraum.