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AKTUELLES AUS UNSERER SCHULE

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„Geschafft“ – Unser Jahrgang 10 feierte seinen Abschluss

Perfektes Wetter, das festlich geschmückte Rhein Sieg Forum, viele glückliche Gäste und stolze Zehntklässlerinnen boten die perfekte Kulisse für die feierliche Verabschiedung unseres Jahrgangs. Insgesamt 105 Schülerinnen machten ihren Schulabschluss. 61 von ihnen erreichten den Mittleren Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk (MSA-Q), der ihnen den Weg in die gymnasiale Oberstufe ermöglicht.

Charmant durch den Abend führte das Schüler*innen-Moderatorenduo Nova Korejtko und Zakaria Ben Nasr.

Der stellvertretende Bürgermeister der Kreisstadt Siegburg Oliver Schmidt begrüßte in seiner Rede die Gäste und gratulierte den Absolvent*innen. Er ermutigte die Jugendlichen, dem nächsten Lebensabschnitt mit Offenheit, Mut und Selbstvertrauen zu begegnen und in vermeintlichen Rückschlägen stets eine Chance zu sehen, zu wachsen. Zudem betonte er die gesellschaftliche Rolle der jungen Menschen, die in der Schule gelernt hätten, respektvoll miteinander umzugehen. Dies bilde nun das Fundament, um Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und sich für demokratische Werte einzustehen.

Unsere Abteilungsleiterin der Stufen 8-10 Diana Silles blickte in ihrer persönlichen Ansprache an die Schülerinnen auf die vergangenen Jahre zurück. Sie erinnerte an unvergessene Momente wie gemeinsame Ausflüge, Klassenfahrten und prägende Gespräche. Sie verwies aber auch auf besondere Herausforderungen, da dieser Jahrgang während der Corona-Pandemie seine Laufbahn an der GSM begonnen habe. Doch gerade diese Herausforderungen hätten die jungen Menschen wachsen lassen. Diana Silles erklärte mit Bezug auf den Song „Unwritten“ von Natasha Bedingfield „Today is where your book begins“, was bedeute, dass der „Stift zum Schreiben des eigenen Lebensbuches“ in der Hand der Schülerinnen liege, indem sie ausprobieren, lernen, sich weiterentwickeln. Die vergangenen Jahre bildeten die Basis für dieses Buch. Jede nun neu zu schreibende weitere Seite des Buches möge die Jugendlichen Schritt für Schritt zu dem Menschen machen, der sie einmal sein möchten. Mit einem Highlight des Abends beendete Diana Silles ihre Ansprache, indem sie den Song vor einem begeisterten Publikum und tosendem Applaus vortrug.

Unter dem Leitmotiv „Geschafft!“ stand die Ansprache unseres Schulleiters Jochen Schütz. Geschafft sei das Etappenziel des Schulabschlusses. Damit ende auch ein Stück weit die „Fremdbestimmung“ und beginne die Übernahme von Verantwortung. Als junge Erwachsene liege es nun an ihnen, eigenverantwortlich zu handeln. Geschafft sei jetzt aber leider auch das Vertraute, die Klassengemeinschaft. Der Schulleiter ermunterte die Jugendlichen mit Blick auf die Zukunft, dass sie diese selbst in die Hand nehmen könnten und sollten. Dafür wünsche er ihnen Mut, Zuversicht sowie das Vertrauen in die eigenen Stärken. Seinen Dank richtete der an die Eltern und Lehrerinnen für die Begleitung der Jugendlichen in den vergangenen Jahren. Abschließend wünschte er unseren Absolventinnen und allen Gästen alles Gute für die Zukunft.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Zeugnisverleihung, die die einzelnen Klassen mit Videorückblicken auf die Schulzeit und bewegenden Ansprachen an ihre Eltern und Lehrerinnen gestalteten. Im Anschluss feierten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen fröhlich bis in den späten Abend hinein den Beginn ihres neuen Kapitels.

Ein Dankeschön gilt dem stellvertretenden Bürgermeister der Kreisstadt Siegburg, Oliver Schmidt, für seine herzlichen Grußworte an unsere Absolventen. Außerdem möchten wir uns bei der Stadt Siegburg bedanken, die auch in diesem Jahr das Rhein Sieg Forum für die Abschlussfeierlichkeiten zur Verfügung stellte.

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Abschlussfeier des Projekts „Verantwortung“

Anfang Juli wurde im feierlichen Rahmen zum zweiten Mal das Jahresprojekt „Verantwortung“ unseres Jahrgangs 8 gemeinsam mit den Familien, Lehrkräften und der Schulleitung abgeschlossen gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften, der Schulleitung und Mitarbeiter*innen der gemeinnützigen Einrichtungen, was uns besonders gefreut hat.

Die Schüler*innen engagierten sich im Rahmen dieses Projekts ehrenamtlich wöchentlich in gemeinnützigen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Seniorenheimen, Jugendzentren, Sportvereinen, dem Betreuungs- und Bildungsangebot der Offenen Ganztagsschule, dem Repair Café, der Tafel oder der katholischen Bücherei. Die Jugendlichen unterstützten dabei tatkräftig den Alltag der Einrichtungen, gewannen wertvolle Einblicke in verschiedene Lebensbereiche und entwickelten ein tieferes Verständnis für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen zu lassen und so die eigenen Stärken kennenzulernen.

Im Rahmen der Abschlussfeier machten die Schülerinnen deutlich, dass sie dieses Projekt mit viel Freude und Engagement verrichtet haben. Eine Edkimo-Abfrage unserer Achtklässlerinnen zwecks Evaluation im Vorfeld der Feier ergab, dass die Jugendlichen dieses Projekt dem kommenden Jahrgang 8 unbedingt ans Herz legen möchten. Der jetzige Jahrgang 7 hat bereits Einblicke in das Projekt „Verantwortung“ erhalten, um sich so gezielt auf seinen Einsatz als künftige(r) Ehrenamtler*in vorzubereiten.

Wir freuen uns für unsere Achtklässler*innen, dass sie die Chance ergriffen haben, sich sozial zu engagieren. Ein besonderer Dank gilt den Einrichtungen, die den Jugendlichen diese wertvollen Erfahrungen ermöglicht haben.

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Abiturfeier 2026

Unser fünfter Abiturjahrgang feierte im festlichen Rahmen im Rhein-Sieg-Forum sein bestandenes Abitur. Insgesamt 38 Schüler*innen haben ihr Abitur, weitere 9 haben während der Qualifikationsphasen in der Q1 und Q2 den schulischen Teil ihres Fachabiturs bestanden. Mit der herausragenden Durchschnittsnote 1,1 schloss Lara Weinberg als Jahrgangsbeste das Abitur ab.

Zum bestandenen Abitur gratulierte zu Beginn der Feierlichkeiten die stellvertretende Bürgermeisterin der Kreisstadt Siegburg Dr. Susanne Haase-Mühlbauer. In ihrer Rede verglich sie den „13-jährigen Schulzeit-Marathon“ bis zum Abitur mit dem Lauf des Extremmarathonläufers Arda Saatçi, der im Mai 2026 die 600 Kilometer-Strecke vom Death Valley bis Los Angeles lief. Eigentlich sei es sein Ziel gewesen, diese Distanz in 96 Stunden zurückzulegen, um seiner Mutter zum Muttertag zu gratulieren. Das zeitliche Ziel habe er zwar knapp nicht erreicht, aber er kam überglücklich im Ziel an und lud seine Mutter einen Tag später zum Eis ein. Ein solcher Lauf sei nur mit Hilfe von Support möglich. Die anwesenden Erziehungsberechtigten und Lehrerinnen seien für die jungen Abiturientinnen dieser Support gewesen. Frau Haase-Mühlbauer gab den jungen Absolventinnen schmunzelnd mit auf den Weg, sie mögen ihre Eltern doch einmal auf ein Eis einzuladen. Mit dem zukunftszugewandten Blick bezog sie sich auf den Wendepunkt im Leben, der nun für die jungen Menschen beginne, da jetzt „das wirkliche individuelle Leben“ mit Entscheidungen wie Studien- und Berufswahl, der Frage nach einem freiwilligen sozialen Jahr oder einem Auslandsjahr, der Familiengründung u.s.w. beginne. Sie wünschte den Absolventinnen für ihre Zukunft alles Gute.

Unsere Schülersprecherin Hasna Madina Sayhoon resümierte, dass die vergangenen 13 Jahre durch die Leitidee „Ich mache mein Abitur“ geprägt gewesen seien, die nun durch „Ich habe mein Abitur“ abgelöst worden sei. Schule sei Alltag, das Abitur und alles danach seien Träume gewesen, die sie haben wachsen lassen. Hasna gab ihren Mitschüler*innen mit, diese Träume zu leben, Verantwortung zu tragen, aber sich die Freude am Leben nicht nehmen zu lassen. Am Ende ihrer Rede verwies sie dankbar darauf, dass man mit Blick auf andere Länder stets bedenken solle, welches Glück es sei, in die Schule gehen zu dürfen.

Schulleiter Jochen Schütz erklärte in seiner Ansprache, dass er stolz auf seinen Abiturjahrgang sei. Dieser habe wieder einmal bewiesen, dass vermeintliche Leistungsprognosen nach der Grundschule keine „self-fulfilling prophecies“ seien, denn ginge man danach, hätten nur 15 Absolventen ihr Abitur gemacht. In einer Rückschau auf ihre Schulzeit, die 2017 an der GSM begann, ließ er die Jugendlichen auf neue Mitschülerinnen und Lehrerinnen, neue Fächer, Projekttage, Klassenfahrten und Prüfungen bis hin zur heutigen Abiturfeier blicken. Er gratulierte den jungen Menschen zum „allumfassendsten Schulabschluss“, mit dem sie das Recht erworben hätten, „einfach alles in Angriff zu nehmen,“ was ihnen vorschwebe. Jetzt beginne der erste Tag von etwas Neuem, aber die Verpflichtung bleibe, demokratische Werte zu leben. Jochen Schütz bedankte sich bei den Erziehungsberechtigten und Lehrerinnen für ihre Unterstützung, die sie den Jugendlichen geschenkt haben und wünschte den Abiturientinnen einen wunderbaren Sommer.

Nach der Abiturzeugnisvergabe fand der langgeplante Abiball in fröhlicher Stimmung statt.

Wir gratulieren unseren Abiturient*innen ganz herzlich und wünschen ihnen für ihre weitere Zukunft alles Liebe und Gute.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Siegburg, die den Saal im Rhein-Sieg-Forum zur Verfügung gestellt hat.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Kolleginnen Diana Silles, Vera Herzhoff und Eva-Maria Theiss sowie unserer Schülerin Lara Weinberg und ihrer Schwester Kim für die wunderbare musikalische Untermalung unserer Abiturfeier. Mit ihrer Musik haben Sie der Feier einen besonderen Rahmen verliehen.

Ebenso möchten wir uns bei unserem SV-Lehrer Maximilian Franke bedanken, der das Jahrgangsstufenteam und die Schüler*innen auch in diesem Jahr bei der Vorbereitung der Feierlichkeiten beraten und unterstützt hat.

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Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum

Wie kann Erinnerung lebendig bleiben, wenn die letzten Zeitzeug*innen des Holocaust immer weniger werden? Mit dieser Frage setzte sich unser Q1-Projektkurs intensiv auseinander, indem zur Geschichte des Holocaust aus Täter- und Opferperspektive historisches Vorwissen über die nationalsozialistischen Verbrechen und deren Folgen erarbeitet wurde. Das Zentrum der Vorbereitung bildete die Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau, die durch die Organisation GEEZ (Gemeinsam Erinnern für eine Europäische Zukunft) und den Lions Club Siegburg großzügig gefördert wurde. Die Forschungsergebnisse wurden in Plakaten dokumentiert, die bis zum 18. Juli 2026 im Siegburger Stadtmuseum zu sehen sind.

Die Jugendlichen appellieren mit ihrer seit fünf Jahren stattfindenden Ausstellung an unsere Gesellschaft, dass Erinnerungskultur unverzichtbar bleibt. Darauf wiesen in ihren Eröffnungsreden auch die stellvertretende Leiterin des Stadtmuseums Siegburg Stefanie Kemp, der Schulleiter Jochen Schütz, der Projektkursleiter Stefan Wahl sowie Wolfgang Potthoff (GEEZ) und die Projektkursschüler Kai Wiedemann Florian Sedija hin. Der Präsident des Lions Club Siegburg, Helmut Meis, sowie Erich Klemme, der zum fünften Mal bei der Ausstellungseröffnung für den Lions Club Siegburg vor Ort war, erklärten, dass es ihnen besonders am Herzen läge, immer wieder neue Projekte zu unterstützen, die der Förderung von Völkerverständigung, der Toleranz und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dienen.

Der Besuch der ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager sowie der historischen Orte in Krakau ermöglichte den Jugendlichen eine unmittelbare Begegnung mit den Schauplätzen der Geschichte und hinterließ bleibende Eindrücke.

Von besonderer Bedeutung war das Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Bronislawa („Niusia“) Horowitz-Karakulska. Als Angehörige der sogenannten Schindler-Juden berichtete sie den Schüler*innen von ihrer Deportation ins Krakauer Ghetto, von der Übersiedlung in das Gefangenenlager Plaszow und ihrer Deportation ins KZ Auschwitz sowie der Rettung durch Oskar Schindler, der sie zur Arbeit in seiner Metall-Fabrik in Brünnlitz aussuchte und so ihr Leben rettete. Ihre bewegenden Schilderungen hielt Florian Sejdija im Plakat fest. Er zeigt auf, dass hinter den historischen Zahlen und Fakten individuelle Schicksale stehen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Das Schicksal der Frauen in Auschwitz beleuchtete Sarah Rittmeier. Insbesondere Frauen mit kleinen Kindern in Auschwitz hätten kaum Überlebenschancen gehabt, weil sie bereits kurz nach ihrer Ankunft ermordet wurden. Als arbeitsfähig eingestufte Frauen wurden ihrer Identität, Würde und Privatheit beraubt: „Von nun an waren wir nur noch Nummern“ so zitiert sie die Überlebende Olga Lengyel.

Khaled Abdel-Fattah setzte mit seinem Plakat über Tadeusz Pankiewicz ein Zeichen für die „stillen Helden“ des Krakauer Ghettos. Tadeusz Pankiewicz arbeitete als Apotheker im Krakauer Stadtteil Podgόrze. Ihm gelang es bis zur Auflösung des Ghettos eine „Sondergenehmigung“ (Bestechungsgelder an Besatzungsbehörden) für das Betreiben der Apotheke zu erhalten. Er unterstützte Juden und Jüdinnen, besorgt gefälschte Dokumente, tauschte Gegenstände für Lebensmittel ein, um sie den Gehttobewohner*innen zukommen zu lassen, versteckte jüdisch Gläubige in seiner Apotheke. Seit 1983 wird er posthum in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.

Andere Schüler*innen befassten sich u.a. intensiv mit dem philosophischen Blick auf die NS-Gräueltaten, beispielsweise mit der Frage Hannah Arendts, wie ein normaler Mensch zum Massenmörder werden könne, oder welche inneren Mechanismen nach Theodor W. Adorno Auschwitz ermöglicht hätten.

So wurde die Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg zu einem eindrucksvollen Zeichen dafür, dass die Erinnerung an den Holocaust nicht allein der Vergangenheit gilt, sondern den Blick auf die Zukunft richtet im Sinne des Leitgedankens „Vergangenheit bewahren – Zukunft gestalten.“ Denn nur wer sich erinnert, kann dazu beitragen, dass Ausgrenzung, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit keinen Platz in unserer Gesellschaft finden.

Unser Dank gilt insbesondere dem GEEZ, dem Lions Club Siegburg, der Kreissparkasse Köln sowie dem Förderverein der Städtischen Gesamtschule und nicht zuletzt der stellvertretenden Leiterin des Stadtmuseum Siegburg, Stefanie Kemp, die die Ausstellung in den Museumsräumlichkeiten zum fünften Mal ermöglichte.

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Deutsch-Grundkurse erleben „Die Welle“ im Jungen Theater Bonn

Im Juni besuchten die beiden Deutsch-Grundkurse unseres Jahrgangs 9 das Junge Theater Bonn, um die Bühnenfassung des Romans Die Welle zu erleben. Der Theaterbesuch bildete den Abschluss einer intensiven Unterrichtsreihe, in der sich die Schüler*innen bereits ausführlich mit der literarischen Vorlage auseinandergesetzt hatten.

Im Deutschunterricht wurde der Roman gelesen, analysiert und hinsichtlich seiner zentralen Fragestellungen diskutiert. Dabei standen insbesondere Themen wie Gruppendynamik, Manipulation, Macht, Ausgrenzung und die Bedeutung demokratischer Werte im Mittelpunkt. Umso spannender war es für die Kurse, die Geschichte nun in einer modernen Inszenierung auf der Bühne zu erleben.

Die Aufführung überzeugte durch ihre zeitgemäße Umsetzung und die Nähe zur Lebenswelt junger Menschen. Besonders eindrucksvoll war, dass die Rollen von jungen Schauspieler*innen gespielt wurden, die selbst dem Alter der Zielgruppe entsprachen. Dadurch wirkten die Figuren und ihre Konflikte besonders authentisch und greifbar. Unterstützt wurde dies durch moderne Musik, eine dynamische Inszenierung und eine zeitgemäße Bühnengestaltung, die den Zugang zum Stück zusätzlich erleichterten. Die Inszenierung machte deutlich, wie aktuell die im Roman behandelten Themen auch heute noch sind und welche Relevanz sie für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft besitzen.

Die Schüler*innen zeigten während der gesamten Aufführung großes Interesse und verfolgten das Geschehen aufmerksam. Besonders beeindruckend war für viele die Art und Weise, wie die Entwicklung der Gruppendynamik und die schrittweise Entstehung autoritärer Strukturen auf der Bühne dargestellt wurden.

Ein Schüler fasste seine Eindrücke nach der Vorstellung treffend zusammen: „Obwohl wir das Buch schon gelesen hatten, war es auf der Bühne noch einmal viel eindrucksvoller. Man konnte besser nachvollziehen, wie schnell Menschen Teil einer Gruppe werden und dabei ihre eigenen Überzeugungen verlieren.“

Auch im anschließenden Austausch wurde deutlich, dass die Aufführung viele zum Nachdenken angeregt hatte.

Der Besuch im Jungen Theater Bonn stellte damit einen gelungenen und bereichernden Abschluss der Unterrichtsreihe dar. Er zeigte eindrucksvoll, wie Theater Literatur lebendig werden lässt und wie wichtig die Auseinandersetzung mit den Themen Demokratie, Verantwortung und Zivilcourage auch heute noch ist.

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Queer ist Klasse!

Am Samstag, den 27.06.2026, fand in Siegburg der diesjährige Christopher Street Day statt. Unsere Pride Voices-AG vertrat dort mit einem Stand die Schule. Passend zum diesjährigen Leitmotto „Queer ist Klasse!“ haben sie sich mit dem Rhein-Sieg-Gymnasium aus St. Augustin zusammengetan, um für Vielfalt und gegen Diskriminierung ein Zeichen für zu setzen.

Leider ist es in unserer Gesellschaft immer noch nicht gegeben, dass queere Menschen gleichgestellt sind. Studien zeigen, dass LGBTQI-Personen nach wie vor Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt sind und ihnen im beruflichen Alltag immer wieder Vorurteile begegnen. Deswegen ist es wichtig, für Gleichberechtigung und Menschenrechte zu kämpfen.

Wir sind stolz darauf, dass sich unsere Schüler*innen für demokratische Werte einsetzen.

aktuell

Spendenlauf für Bosnien-Herzegowina

Alle zwei Jahre führt unsere Schule einen Sponsorenlauf für einen ihrer Spendenpartner durch. Drei Viertel der erlaufenen Summe werden einem Spendenprojekt zugeführt, ein Viertel kommt dem Förderverein der Schule zugute. In diesem Jahr unterstützt unsere Schule Projekte der Bonner Organisation Help, Hilfe zur Selbsthilfe, in Bosnien und Herzegowina. Bosnien-Herzegowina liegt unseren Schülerinnen besonders am Herzen, weil in Bihač unsere Partnerschule ist. Noch vor wenigen Tagen waren Austauschschülerinnen mit ihren Lehrer*innen zu Gast bei uns in Siegburg.

Trotz des schlechten Laufwetters gaben die jungen Menschen ihr Bestes für den guten Zweck. Schließlich konnten 1.800 Euro an unseren Spendenpartner Help überwiesen werden.

Gezielt werden mit dem Geld nachhaltige Projekte in Bosnien und Herzegowina zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut unterstützt. Mit Hilfe der Spendengelder werden Starthilfen in Form von Materialien und Werkzeug sowie kaufmännische Schulungen für lokale Kleinunternehmer*innen etwa im Touristikbereich, der Landwirtschaft oder dem Handwerk gefördert. Dadurch wird die Region für die Tourismusbranche attraktiver und die hohe Arbeitslosenquote in Bosnien-Herzegowina wird reduziert. Die Hilfsorganisation Help kann nur mit Hilfe von Spenden Entwicklungsprojekte fördern, weil dies die Grundlage für weitere staatliche Förderungen ist.

Wir freuen uns, dass sich unsere Schülerinnen immer wieder mit verschiedenen Projekten und Ideen für den guten Zweck engagieren, um die Welt ein klein wenig besser zu machen. Unsere Ansprechpartnerinnen bei Help schrieben. „Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure Solidarität.“

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Mitmach-Kampagne zum IDAHOBIT-Tag 2026

Am Internationalen IDAHOBIT-Tag („International Day against Homo-, bi- and transphobia) setzte unsere Schulgemeinschaft auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen für Akzeptanz und Toleranz. Mit der Fotoaktion „Zeig Homophobie die Rote Karte“ protestierte die Schulgemeinschaft für gelebte Gleichstellung, gegen die Diskriminierung der LGBTQ*-Community. Der Aktionstag knüpft an das internationale Motto „At the heart of democracy“ an („Im Herzen der Demokratie“).

Aufgerufen zu der Aktion haben Schülerinnen unserer AG Pride Voices, unterstützt durch ihre AG-Lehrerinnen Szymon Marcinkowski und Rebecca Stümper. Zudem hat die AG einen Kuchenverkauf organisiert, bei dem 125 Euro eingesammelt wurden. Das Geld wird einem queeren Jugendtreff in der Region gespendet. Dazu luden die AG-Mitglieder dazu ein, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu klären.

Unsere Schule ist Teil des Antidiskriminierungsnetzwerkes „Schule der Vielfalt“. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Schüler*innen für ein tolerantes Klima in unserer Gesellschaft einsetzen, die so für alle gewinnbringend erweitert wird.

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Wiedersehen im Frühling: Besuch aus Bihač

Die Vorfreude war auf beiden Seiten groß: Ende April bekamen wir zum zweiten Mal Besuch von Schüler*innen unserer Partnerschule, dem Gimnazija Bihać, aus Bosnien-Herzegowina.

Nach einer 24-stündigen klimafreundlichen Anreise mit Nachtzug und ICE stiegen zehn müde, aber glückliche Schülerinnen sowie ihre begleitenden zwei Lehrerinnen in Siegburg aus, um für eineinhalb Wochen bei uns zu bleiben.

Im vergangenen und in diesem Jahr stand das 14. Ziel für Nachhaltige Entwicklung („Leben unter Wasser“) im Fokus. Gemeinsam arbeiteten zwanzig Oberstufen-Schülerinnen an einem Projekt, bei dem es konkret um den Schutz der Sieg ging. Die Jugendlichen nahmen zum Einstieg an einem Workshop teil, der von der Stiftung „Wasserlauf“ angeboten wurde. Dabei besuchten sie das Wissenshaus Wanderfische, beschäftigten sich mit dem Thema „Plastikmüll“ und untersuchten unter Wasser lebende Kleinstlebewesen. Mit dem Wissen aus dem Workshop wurden später Wasserproben von Rhein und Sieg genommen und untersucht. Die Schülerinnen erstellten darüber hinaus in Arbeitsgruppen eine Website zum Thema, fertigten einen Flyer zum umweltfreundlichen Verhalten an der Sieg an und erarbeiteten ein Theaterstück, in dem die Sieg und die Una, der durch Bihač fließende Fluss, ihre Meinung zu ihrer Verschmutzung äußerten. Alle Ergebnisse wurden am Ende des Projekts den Schüler*innen im Jahrgang 5 präsentiert, die dadurch für das Thema „Wasserverschmutzung“ sensibilisiert wurden.

Natürlich gab es neben der Arbeit am Projekt noch mehr Aktivitäten: In Bonn lernten die Jugendlichen in einer Führung den „Weg der Demokratie“ kennen, wobei die Gruppe aus Bihač bereits viel über die deutsche Geschichte wusste. Speziell die Geschichte des Rheinlands erlebten die Schüler*innen im Freilichtmuseum in Kommern, und natürlich durfte auch ein Besuch des Kölner Doms und der Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld nicht fehlen.

Unsere seit drei Jahren bestehende Schulpartnerschaft ist für beide Schulen ein großer Gewinn: Die Schüler*innen werden durch die Begegnungsreisen offener und mutiger und erleben bei der Arbeit an einem gemeinsamen Projekt, wie ähnlich Probleme im Bereich der Nachhaltigkeit sich auf verschiedene Länder auswirken. Das Thema „EU“ mit den dazugehörigen Beitrittsvoraussetzungen wird durch diese Schulpartnerschaft anschaulich, weil es plötzlich Freundinnen und Freunde aus Bihač betrifft, und ist dadurch nicht nur eine Einheit im Sozialwissenschafts-Unterricht. Und zuletzt stellen die Jugendlichen bei den Begegnungen immer wieder fest, dass ein bestimmtes Alter fast immer mit ähnlichen Interessen, Wünschen und Ängsten zusammenhängt, die länderübergreifend sehr ähnlich sind.

Im nächsten Mai werden unsere Schülerinnen nach Bihač fahren, wieder an einem Projekt zu einem Nachhaltigkeitsziel arbeiten und nicht zuletzt den Schülerinnen aus Bihač für deren Abiturprüfungen die Daumen drücken.

Die Projekte und Begegnungsreisen werden inhaltlich und finanziell von ENSA, einem entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm, unterstützt.

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Liebe ist…

Die Schülerinnen der Klasse 10a nahmen an dem Workshop „Liebe ist…“ teil, der von Mitarbeiterinnen vom Frauenzentrum Troisdorf e.V. durchgeführt wurde. Es handelt sich dabei um einen Workshop zur Prävention von Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen. Die Schülerinnen sprachen über ihre Bedürfnisse und Wünsche in Hinblick auf Beziehungen. Der Fokus des Workshops lag darauf, eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe gestalten und diese von einer schädigenden Beziehung unterscheiden zu können. Ziel war es, der Entstehung von Gewalt rechtzeitig vorzubeugen und die Schüler*innen für erste Grenzüberschreitungen zu sensibilisieren.

Die Schüler*innen haben den Workshop sehr gut angenommen und ihn anschließend sehr positiv bewertet.

Ein herzlicher Dank geht an den Lions Club Siegburg Löwensterne, der den Schüler*innen diesen so wichtigen Workshop ermöglicht hat!

aktuell

Lehrer-Staffel mit Teamgeist beim Bonn Marathon 2026

Beim diesjährigen Bonn Marathon 2026 war die Gesamtschule am Michaelsberg erstmals mit einer Lehrer-Staffel vertreten. Auf dem ausverkaufen Event mit 22.222 Läuferinnen und Läufern teilten sich vier Lehrkräfte die klassische Marathondistanz und meisterten ihre jeweiligen Abschnitte mit vollem Einsatz.

Den Auftakt machte Malte Fehlis, der die ersten 8,8 Kilometer absolvierte. Mit einem dynamischen Start, angefeuert von zwei Kollegen, begann er die erste Runde der Marathonstrecke durch Bonn. Anschließend übernahm Steve Schallenberg die zweite Etappe über 11,3 Kilometer durch die Rheinauen und hielt das Tempo souverän aufrecht. Die dritte Strecke wurde von Lena Rottmann bestritten, die auf ihren 9,9 Kilometern die zweite Runde der Marathon-Strecke durch die Beueler Innenstadt lief. Den Schlussabschnitt übernahm schließlich Christina Becke, die die verbleibenden 12,1 Kilometer mit großem Tempo bewältigte und ins Ziel auf dem Marktplatz einlief, wo sie die Medaillen für die 4 Läufer entgegennahm.

Neben den sportlichen Leistungen spielte auch die Organisation im Hintergrund eine entscheidende Rolle. Lucas Hemkes sorgte als zentraler Koordinator dafür, dass alles reibungslos ablief. Er kümmerte sich im Vorfeld um die Abholung und Verwaltung der Unterlagen und war am Marathontag selbst vor Ort. Mit Kamera ausgerüstet hielt er zahlreiche Momente fest und unterstützte das Team bei den Staffelübergaben, sodass jede Läuferin und jeder Läufer optimal und ohne Rucksack in die nächste Etappe starten konnte.

Die Teilnahme am Bonn Marathon war für die Lehrer-Staffel nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer für eine motivierende Atmosphäre. Trotz Wind und einem kurzen Schauer ließ sich die Stimmung nicht trüben und die Sonne durchbrach immer wieder die Wolken.

Am Ende stand nicht allein die erreichte Zeit im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis. Die Staffel zeigte, wie viel Energie entsteht, wenn Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen und sich gegenseitig unterstützen. Auf die nächste Marathon-Staffel freuen wir uns schon – und warten auf die Herausforderung aus unserer Schülerschaft! Gemeinsam macht Sport am meisten Spaß.

aktuell

Exkursion der Französischklassen 8-10 nach Lüttich

Am 26.03.26 unternahmen die Klassen 8-10 eine Exkursion nach Lüttich. Die Hinfahrt begann um 8:10 Uhr und dauerte bis kurz nach 11:00 Uhr. Während der Busfahrt verbrachten die Schülerinnen und Schüler die Zeit auf unterschiedliche Weise: Einige vertrieben sich die Zeit mit Singen, andere schauten gemeinsam Videos und lachten dabei viel, während sich wieder andere angeregt unterhielten.

Bei der Ankunft erwartete uns regnerisches Wetter, doch zum Glück hatten viele einen Regenschirm dabei. Zu Beginn der Exkursion nahmen wir an einer Stadtrallye teil, bei der wir die Stadt Lüttich erkundeten und verschiedene Aufgaben lösten.

Im Anschluss daran hatten wir Freizeit von etwa 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr. Diese Zeit nutzten die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich: Einige besuchten ein bekanntes Einkaufszentrum (siehe Bild oben 2), andere stellten sich der Herausforderung den Montagne de Bueren zu erklimmen und wurden mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt. Wieder andere besichtigten die St. Bartholomäus-Kirche, die als Meisterwerk der mittelalterlichen Kunst gilt. Viele nutzen die Zeit außerdem, um durch die Stadt zu schlendern oder die bekannten karamellisierte Lütticher Waffel zu probieren.

Auf dem Rückweg zum Bus zeigte sich das Wetter jedoch einmal noch von seiner nassen Seite. Trotz Regenschirm blieb am Ende kaum jemand trocken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Exkursion nach Lüttich eine wertvolle Erfahrung war. Sie ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, ihre Französischkenntnisse praktisch anzuwenden und in den direkten Austausch mit französischsprachigen Menschen zu treten.

Vielen Dank an Frau Angenfort, Frau Bieber und Frau Herzhoff, die diesen Ausflug nach Lüttich möglich gemacht haben.

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Ein Schulprojekt wird zur Herzensangelegenheit

Fily Cannella scheinen die Autoren-Gene in die Wiege gelegt worden zu sein. Er schreibt seit er neun Jahre alt ist und hielt jetzt als Vierzehnjähriger seine Debütlesung an unserer Schule vor heimischem Publikum. Er stellte Kapitel aus seinem Roman „FÜR IMMER DU UND ICH“ vor. Illustriert wurde der Roman von Sarah Rittmeier, Schülerin der Q2, deren Bilder der Stimmung des Romans und der Haltung der Protagonisten eine besondere Tiefe verleihen.

Was zunächst als Schulprojektidee begann, entwickelte sich Schritt für Schritt, unterstützt durch Kunstlehrerin Flora Kurum, zu einem kreativen Schreib- und Zeichenprozess, der alle Beteiligten nachhaltig geprägt hat. Fily, Schüler des Jahrgangs 8, schreibt in seinem Roman über ein sensibles Thema: das Coming-out im Freundeskreis. Den Helden des Romans quälen Fragen: „Wie oute ich mich?“ „Wie werden die anderen reagieren?“ „Werde ich noch akzeptiert?“ Dabei vermittelt die Geschichte eine klare Botschaft: Geheimnisse können nicht nur einen selbst, sondern auch Beziehungen belasten. Wahre Freundschaft, so zeigt der Roman, bedeutet, einander ohne Vorbehalte anzunehmen. Nur, indem man zu sich steht, kann man sich selbst treu sein. Durch die Illustrationen von Sarah Rittmeier werden den Romanhelden Gesichter verliehen und Emotionen vermittelt. Die durch Worte generierten Vorstellungen der Leser*innen erweitern sich und vertiefen die zentrale Botschaft, sich für Gerechtigkeit einzusetzen.

In seinen lesungseinleitenden Worten machte Fily auf ein weiteres wichtiges Thema aufmerksam: Für Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) sei der Zugang zu Literatur oft problematisch. Genau deshalb wurde sein Buch bei FilysBooks veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um eine informelle Buchinitiative, die sich auf LRS und Gebärdensprache spezialisiert hat, ein Ansatz, der Literatur zugänglicher machen und mehr Menschen erreichen soll.

Die Lesung war ein voller Erfolg. Die Liebe des Autors und der Illustratorin zu Büchern und Kunst sowie ihre zentrale Botschaft sich für Gleichberechtigung und Vielfalt einsetzen ist ein Beispiel dafür, wie viel Kraft in jungen Stimmen steckt und wie wichtig es ist, ihnen Gehör zu schenken.

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Highlight der Mottowoche der Q2: Die Tagesfahrt nach Amsterdam

Im Rahmen der diesjährigen Mottowoche verbrachten die Schülerinnen unserer Q2 gemeinsam mit ihren Beratungslehrerinnen Carsten Schmitz und Heidi Kasprusch-Nolten und mit ehemaligen Mitschüler*innen der Stufe, die die Schule nach der Q1 mit dem Fachabitur verlassen hatten, einen besonderen Tag in Amsterdam.

Schon die Busfahrt am frühen Morgen nach Amsterdam sorgte für beste Stimmung: Mit Musik, Gesprächen und viel Gelächter wurde die gemeinsame Zeit noch einmal in vollen Zügen genossen. Die Vorfreude auf den Tag in den Niederlanden war deutlich spürbar.

In Amsterdam angekommen, wurden die Jugendlichen von strahlendem Sonnenschein empfangen. Die vielfältigen Einkaufsstraßen lockten zum Bummeln und Genießen ein, einige zog es in Museen oder Parks inklusive Streichelzoo. Ein besonderes Highlight war die Grachtenfahrt, bei der die Schüler*innen Amsterdam noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive erleben konnten. Die Bootsfahrt führte sie durch die berühmten Kanäle, vorbei an historischen Gebäuden und malerischen Brücken, ein Moment, der vielen sicher in Erinnerung bleiben wird. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen in einem persischen Restaurant. In gemütlicher Atmosphäre wurde noch gesessen und gelacht. Mit etwas Wehmut blickten viele bereits jetzt auf die „fast vergangene Schulzeit“ zurück.

Gegen ein Uhr nachts zurückgekehrt, waren sich die Jugendlichen einig: Der Tagesausflug bildete einen besonderen Abschluss der Mottowoche.

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Auftaktkonferenz von ENSA in Brandenburg

Unsere Oberstufenschüler*innen bereiten den Austausch mit Bihać vor

Ende April bekommt unsere Schule wieder Besuch von Schülerinnen der Partnerschule in Bihać, Bosnien-Herzegowina. Dann werden insgesamt 20 Schülerinnen der beiden Oberstufen an einem Projekt zur Sauberkeit der Sieg arbeiten, inhaltlich parallel zum Projekt im letzten Sommer am Fluss Una in Bihać.

Zur Vorbereitung auf die gemeinsame Arbeit war der Projektkurs „Nachhaltige Entwicklung in Siegburg und Bihać“ vier Tage lang am Werbellinsee in Brandenburg bei der Auftaktkonferenz von ENSA, dem Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm, das die Schulpartnerschaft inhaltlich und finanziell unterstützt. Neben Teambuilding, dem Erlernen kultureller Kompetenzen und Gelingensbedingungen guter Kommunikation gab es auch einen intensiven Workshop zum Thema „Lebensraum Wasser. Schutz, Nutzung und Verantwortung“. Inhaltlich bestens vorbereitet, als Gruppe eng zusammengewachsen und mit viel neuem Wissen über kulturelle Kompetenzen freuen sich die Schüler*innen des Projektkurses auf den Besuch aus Bihać!

aktuell

Iftar-Abend schaffte Raum für Begegnung und Dialog

Der Ramadan gilt für viele Muslime als Zeit der Besinnung, der Gemeinschaft und der Gastfreundschaft. In diesem Sinne lud das Team des Kunst- und Bildungsforums KuBiFo Bonn/Rhein-Sieg zu einem gemeinsamen Iftar-Dinner ein, dem traditionellen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen zusammenzubringen und den interreligiösen Dialog zu fördern. Das Kollegium unserer Schule war zu diesem Abend herzlich eingeladen.

Der Abend begann mit einem unterhaltsamen und nicht ganz einfachen Ramadan-Quiz, das den Gästen auf anschauliche Weise Wissenswertes über Bedeutung, Bräuche und Traditionen des Fastenmonats vermittelte. Anschließend erhielten die Gäste bei einer Führung durch die Räumlichkeiten des KuBiFos Einblicke in die Projekte und Angebote, die sich der kulturellen Bildung, der Begegnung und dem Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen widmen. So bietet das Forum etwa Kurse in Ebru-Malerei und Kalligraphie an, richtet kulturelle und religiöse Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus, führt Deutschkurse durch.

Den Höhepunkt des Abends bildete das gemeinsame Iftar-Dinner. An einer festlich gedeckten Tafel versammelten sich die Gäste, um das Fasten gemeinsam traditionell mit Wasser und Datteln zu brechen. Im Anschluss wurde für alle Gäste eine Suppe serviert. Das anschließende Buffet bot eine vielfältige Auswahl an Speisen. Während des Essens kamen die Gäste in entspannter und herzlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus. Gerade im Ramadan, der als Monat der Barmherzigkeit und Gastfreundschaft gilt, habe das gemeinsame Essen eine besondere Bedeutung, betonten die Organisatoren. Sie freuten sich über das überaus herzliche Feedback ihrer Gäste. Veranstaltungen wie diese stellen einen wichtigen Beitrag dar, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und Brücken zwischen Menschen verschiedener religiöser und kultureller Hintergründe zu bauen, so Yesim Özenmis.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt jeder Gast ein kunstvoll erstelltes Lesezeichen, versehen mit dem jeweiligen Vornamen. Das Gastgeschenk geht auf die „Zahnmiete“ (türkisch: diş kirası) zurück, einer alten Tradition des Osmanischen Reiches. Die kleinen Geschenke werden überreicht, weil der Gast sich die Mühe gemacht hat, am Essen teilzunehmen, den Weg auf sich zu nehmen.

Wir bedanken uns beim Team von KuBiFo für die herzliche Einladung und den schönen Abend!

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Iftar im Schulgarten

Am Mittwoch nutzten die SchülerInnen der Klasse 9D gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen das schöne Frühlingswetter, um im Schulgarten ein besonderes gemeinsames Iftar zu feiern. Mit viel Engagement und Vorfreude hatten die SchülerInnen im Vorfeld verschiedene Speisen vorbereitet und mitgebracht. Dabei spiegelte das Buffet die kulturelle Vielfalt der Klasse wider: Jedes Kind brachte eine kulinarische Spezialität aus seiner Herkunft oder aus der eigenen Familie mit.

So entstand ein kunterbunter Tisch voller unterschiedlichster Gerichte. Die Vielfalt der Düfte, Farben und Geschmäcker machte das gemeinsame Essen zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

Nachdem der Grill angeheizt war und das Buffet aufgebaut wurde, verbrachten die SchülerInnen und Lehrerinnen gemeinsam eine schöne Zeit im Schulgarten. Es wurde viel gelacht, erzählt und probiert. Die SchülerInnen erklärten einander ihre mitgebrachten Gerichte und tauschten sich darüber aus, welche Bedeutung bestimmte Speisen in ihren Familien oder Kulturen haben.

Neben dem Essen standen vor allem die Gespräche und das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre konnten sich alle noch einmal auf eine andere Art begegnen als im Schulalltag. Besonders deutlich wurde dabei der starke Zusammenhalt der Klasse: Die SchülerInnen unterstützten sich gegenseitig beim Aufbauen, Teilen und Aufräumen und zeigten großes Verantwortungsbewusstsein und Engagement.

Das gemeinsame Iftar im Schulgarten war für alle ein sehr schöner und verbindender Moment. Es hat nicht nur die Klassengemeinschaft weiter gestärkt, sondern auch gezeigt, wie bereichernd kulturelle Vielfalt im schulischen Alltag sein kann. Am Ende waren sich alle einig: Dieses gemeinsame Iftar war ein voller Erfolg und sicherlich nicht das letzte, das die Klasse 9D zusammen feiern wird.

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Fahrt des Projektkurses „Gedenkstätten des Holocaust“ der Gesamtschule am Michaelsberg nach Auschwitz und Krakau

Der Projektkurs der Q1 „Gedenkstätten des Holocaust” der Städtischen Gesamtschule am Michalelsberg unternahm vom 17.02- 23.02.2026 eine tiefgreifende einwöchige Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim [Auschwitz] und Krakau. Diese war geprägt von zutiefst bewegenden und berührenden Erlebnissen, die nicht nur durch die Besuche der eindrucksvollen Gedenkstätten und lehrreichen Workshops, sondern auch durch persönliche Begegnungen und berührende Erfahrungen der Schülerinnen geprägt wurden. Im Mittelpunkt stand das Bewusstsein für die historische Verantwortung und die tiefen, nachhaltigen Auswirkungen der grausamen NS-Verbrechen, die den Schülerinnen auf äußerst eindrucksvolle Weise nähergebracht wurden.

Durch die Besichtigung des Stadtkerns Oswiecims und die intensiven Erfahrungen im Stammlager Auschwitz I sowie dem erschreckend großen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau erhielten die Schüler*innen einen äußerst eindringlichen Einblick in die brutalen und menschenverachtenden Praktiken des Nationalsozialismus und die unvorstellbaren menschlichen Tragödien, die dort stattfanden. Der fesselnde Workshop zu den verheerenden Erlebnissen der Kinder in Auschwitz und der grausamen Zwangsarbeit, schärften das Bewusstsein für die unvorstellbaren Aspekte des Holocausts und die unfassbare Schwere des Leidens der Opfer. Der anschließende Besuch des Dorfes Harmeze und die beeindruckende Kunstausstellung in der Krypta des Franziskanerkloster des Auschwitz-Überlebenden Marian Kołodziej erweiterten das Verständnis für das quälende tägliche Leben sowie das psychische und physische Leid der Häftlinge.

Die bewegende Begegnung in Krakau mit der 94-jährigen Niusia Horowitz-Karakulska, einer der letzten Überlebenden der „Liste Schindlers“, war besonders eindrucksvoll, da

sie mit großen Schwierigkeiten über ihre Erlebnisse sprach. Die Erinnerung an das unvorstellbare Leid und die traumatischen Erfahrungen des Holocausts hatte sie nach wie vor lebhaft vor Augen. Dennoch gelang es ihr, den Schüler*innen auf eindrucksvolle Weise ihre Geschichte näherzubringen und das unglaubliche Überleben unter diesen unmenschlichen Bedingungen zu verdeutlichen.

In Krakau, insbesondere im historischen jüdischen Viertel und der Altstadt, konnten die Schüler*innen die Verbindung zwischen der Schönheit der Stadt und der tragischen Geschichte des Holocausts reflektieren. Der Besuch des Schindler-Museums in der ehemaligen Emaille-Fabrik gab den Jugendlichen einen tiefen Einblick in Schindlers mutige Rettungsaktionen und die Bedeutung von Menschlichkeit inmitten der Grausamkeit des Krieges.

Die aufmerksame Nachbereitung, in der die Schüler*innen ihre eigenen kreativen und wissenschaftlichen Projekte entwickeln, stellt einen wichtigen Schritt dar, um das erlernte Wissen langfristig zu bewahren und weiterzugeben. Die geplante Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg wird eine wertvolle und bedeutende Gelegenheit bieten, die Erinnerung an die Opfer des Holocausts lebendig zu halten und die essenzielle Bedeutung von Toleranz, Menschenrechten und einem respektvollen, friedlichen Miteinander zu betonen.

Die Exkursion war somit nicht nur eine tiefgründige Zeit der Reflexion über die Vergangenheit, sondern auch ein kraftvoller Aufruf zur persönlichen Verantwortung in der Gegenwart und in der Zukunft.

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Schulband eröffnet Karnevalsfeier mit besonderer Würdigung

Mit einem energiegeladenen Auftritt eröffnete die Schulband in diesem Jahr die traditionelle Karnevalsfeier und sorgte direkt zu Beginn für ausgelassene Stimmung in der festlich geschmückten Mensa. Unter einem besonderen Namen trat die Band an diesem Tag auf: Als „Sportfreunde Ennenbach“ würdigten die jungen Musikerinnen und Musiker den langjährigen Organisator der Karnevalsfeier, Matthias Ennenbach, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement für diese schulische Tradition einsetzt.

Als Zeichen der Wertschätzung spielte die Band den bekannten Titel „Ein Kompliment“, der beim Publikum für große Begeisterung und sichtliche Emotionen sorgte. Der Auftritt war dabei keine Selbstverständlichkeit, denn aufgrund von Praktika und ehrenamtlichen Verpflichtungen vieler Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 und 9 musste die Band personell improvisieren. Dennoch gelang es den Beteiligten, einen überzeugenden und professionellen Auftritt auf die Bühne zu bringen.

Ein besonderes Highlight folgte mit der Zugabe: Zum ersten Mal wurde der Titel „De Musica Ligera“ live präsentiert. Gesungen wurde das Stück vom Multitalent Xavi Bricco, der neben seinem Gesang auch am Keyboard und an der Gitarre überzeugte und damit seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis stellte.

An dem gelungenen Auftritt waren beteiligt: Anna-Luisa Böttcher am Bass, Xavi Bricco an Keyboard, Gitarre und Gesang, Helena Mester im Gesang, Eilya Shahri Amand im Gesang und am Cajon sowie Ryan Weber, der an diesem Tag seine Premiere in der Schulband am Cajon feierte. Unterstützt wurde die Gruppe zudem aushilfsweise vom leitenden Lehrer der Schulband, Dominik Bejaoui, an der Gitarre.

Der Auftritt der Schulband setzte einen stimmungsvollen Auftakt für die Karnevalsfeier und zeigte einmal mehr, wie viel musikalisches Talent und Engagement an der Schule vorhanden ist. Gleichzeitig war es eine gelungene und kreative Geste, einem Menschen zu danken, der sich seit Jahren mit großem Einsatz für das Schulleben engagiert.

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Juandalynn Abernathy – Patentochter von Martin Luther King Jr.

Die Erinnerungskultur ist ein wichtiges Instrument, um aus Geschichte zu lernen. Die beiden Englisch-Leistungskurse des Jahrgangs 12 besuchten deswegen das Zeitzeug*innengespräch mit Juandalynn Abernathy an der Universität Bonn.

Juandalynn Abernathy, geboren 1954 in Montgomery Alabama, ist die Tochter des Pfarrers Ralph D. Abernathys und Bürgerrechtlers sowie engen Wegbegleiters Martin Luther King Juniors. Sie ist Kings Patentochter. Seit 1981 lebt sie in Deutschland. Sie ist Opern- und Gospelsängerin, schreibt Kinderbücher und ist engagierte Kämpferin gegen Rassismus und Ausgrenzung.

In ihrem Vortrag „Das erste Kind des Civil Right Movements“ erinnerte Juandalynn Abernathy über die von ihrem Vater und Martin Luther King Junior begonnene Bürgerrechtsbewegung in den USA. Sie berichtete von den gewaltfreien Protesten gegen Rassismus und Diskriminierung in den USA. Sie erzählte, dass sie bereits als kleines Kind täglich mit Rassismus konfrontiert wurde. Als Tochter eines Bürgerrechtlers musste sie im Alter von zwei Jahren erleben, wie auf das Haus ihrer Familie ein Sprengstoffattentat verübt worden war. Sie erzählte von Rassentrennung in den USA der 50er Jahre: von getrennten Toiletten, von unterschiedlichen Sitzbereichen in Bussen, von Rassismus in Schulen und davon, dass sie sich gegen die Lehrer*innen nicht wehrte, weil der gewaltfreie Widerstand in ihrer Familie als oberstes Prinzip galt. Sie berichtete, dass trotz vieler Rückschläge, die die Bewegung erlitt, auch von dem, was auf friedlichem Weg durch die Bürgerrechtsbewegung erreicht wurde, vom Ende der Rassentrennung, vom Wahlrecht für Farbige. So erinnerte sie sich an den Besuch der Ice Cream Party des Vizepräsidenten im Weißen Haus, während ihr Vater und Martin Luther King den „Voting Rights Act of 1965“ mitunterzeichneten und von dem Kampf ihres Vaters einen Gedenktag für Martin Luther King durchzusetzen.

Zur aktuellen politischen Entwicklung in der Welt sagte sie, dass sie ihr Sorgen bereite. Hass und Ausgrenzung nähmen zu. Sie erzählte von ihrer Schwester, die als Zeitzeugin in den USA an vielen Universitäten Vorträge halte und davon, dass diese Vorträge mittlerweile der Zensur unterlägen. Dass Juandalynn Abernathy den Mut und die Energie hat, ihren unermüdlichen Kampf gegen Rassismus fortzuführen, gehe auf ihre Familie und Freunde zurück und auf ihren Entschluss, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihr Appell lautete: „Jeder Mensch ist verschieden. Wir müssen aufhören, uns nach dem Aussehen oder der Herkunft zu beurteilen. Wenn wir die Geschichte vergessen, sind wir dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Unsere Jugendlichen waren zutiefst von J. Abernathy beeindruckt und sie sind dankbar, die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA aus erster Hand gehört zu haben.

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Besuch der Klassen 6a & 6c im Rathaus

Kurz vor den Weihnachtsferien hatten die Klassen 6a und 6c die Möglichkeit im Rahmen des Unterrichtsvorhabens zur Kommunalpolitik unseren Bürgermeister Stefan Rosemann im Rathaus zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld allerhand Fragen an unser Stadtoberhaupt vorbereitet: von seiner Motivation Bürgermeister zu werden und seinen Aufgaben über die Sanierung und den Neubau unserer Schule bis hin zu allgemeinen politischen Themen, die die gesamte Stadt betreffen.

Im neuen Ratssaal nahmen die Lernenden die Plätze ein, auf der normalerweise die Mitglieder des Stadtrates während der Sitzungen Platz nehmen und stellten ihre Fragen, die der Bürgermeister alle geduldig beantwortete. „Es war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht, mit dem Bürgermeister sprechen zu können“, sagt Maya aus der 6a über den Besuch im Rathaus. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir ihn persönlich kennenlernen konnten.“

Die Klassen haben dem Bürgermeister auch ihre Ideen mit auf den Weg gegeben, was man in Siegburg noch verbessern könnte. Dies stieß auf eine positive Resonanz – Stefan Rosemann lud alle ein, ihm bei weiteren Ideen eine E-Mail zu schreiben, damit er die Anregungen auch von Kindern und Jugendlichen mit in seine Arbeit einfließen lassen kann.

Alles in allem war es ein spannender Vormittag für die Klassen, die so einen noch persönlicheren Zugang zur Politik in unserer Stadt gewinnen konnten.

aktuell

Verabschiedung von Jutta Kiesgen

Nach vielen Jahren des unermüdlichen Einsatzes verabschiedeten Ende Januar Schüler*innen und Kolleg*innen der Gesamtschule am Michaelsberg mit mehr als einer Träne in den Augen unsere liebe Schulsekretärin Jutta Kiesgen. Sie war mit ihrem Engagement, ihrer Zuverlässigkeit und ihrem Überblick das Herzstück unseres Schulalltags. Kaum jemand kannte die Schule, die Kolleg*innen, die Schüler*innen und ihre Erziehungsberechtigten so gut wie sie.

Selbst im größten Trubel, wenn Telefone klingelten, Schüler*innen krank wurden und Lehrer*innen gleichzeitig etwas brauchten, bewahrte Jutta Kiesgen die Ruhe, den Überblick, die Freundlichkeit und den Humor. In den Gründungsjahren der GSM arbeitete sie gleich für zwei Schulen parallel, die neu gegründete GSM und die alte Hauptschule am Neuenhof, und bewahrte doch über beide Schulen und ihre Belange den Überblick.

Ihre herzliche Art machte das Sekretariat stets zu einem Ort, an dem jeder gern vorbeikam, sei es, um ein organisatorisches Problem zu lösen oder einfach, um ein paar freundliche Worte zu wechseln. Viele Schüler*innen erzählen in einem für sie von unserem SV-Lehrer Max Franke gedrehten Video, wie oft sie für sie neue Schülerausweise oder Mensakarten ausgestellt habe, wenn der alte verlorengegangen war, oder wie selbstverständlich sie zum Telefon griff, um kränkelnde Kinder abholen zu lassen und/ oder von unseren Schülersanitäter*innen versorgen zu lassen.

Zum Abschied verwandelte sich das Sekretariat in ein Blumenmeer. Es gab neben bewegenden Reden, liebevoll gestalteten Gedichtversen und vielen herzlichen Worten vor allem viele Tränen, die deutlich machten, wie sehr Jutta Kiesgen geschätzt wird und wie sehr sie vor allem als Mensch vermisst werden.

Nun beginnt für Jutta Kiesgen ein neuer Lebensabschnitt. Wir wünschen ihr von Herzen alles Liebe und Gute, Gesundheit und Glück und viele erfüllende Momente. „Niemals geht man so ganz“ heißt es in einem Song von Trude Herr, „irgendwas von mir bleibt hier“. In diesem Sinne sagen wir „Auf Wiedersehen! Danke, dass wir mit dir zusammenarbeiten durften.“

An dieser Stelle möchten wir aber auch ihre Nachfolgerin Martina Muschalek begrüßen. Wir wünschen ihr einen guten Start und hoffen, dass sie sich in unserer Schulgemeinschaft wohlfühlen wird.

aktuell

Öffentliche Vorstellung unseres neuen Schulgebäudes

Kurz nach den Weihnachtsferien wurde in einer Veranstaltung für Interessierte aus Lokalpolitik, der Schulgemeinschaft und der Presse das neue Schulgebäude vorgestellt. Für Fragen standen der Siegburger Bürgermeister Stefan Rosemann, der Leiter der Schulverwaltungsabteilung Jens Ostrominski, die Schulleiter*innen der Real- und der Gesamtschule Iris Gust und Jochen Schütz sowie als Vertreter*innen der SV der Realschule Mizgen Koca und für die GSM Amar Delkic und Hasna Sayhoon zur Verfügung.

Das neue Gebäude entspricht modernsten pädagogischen Anforderungen. Es ist hell und lichtdurchflutet. Die gewählten Farbkombinationen in Fluren und die des Mobiliars wirken freundlich und einladend. Sitzbänke wie das multifunktionale Mobiliar der Unterrichtsräume bieten vielfältige Möglichkeiten: Es können Stehpulte genutzt werden, mit wenigen Handgriffen Sitzkreise, „Lerninseln“ oder Gruppentische gestellt werden. Differenzierungsräume bieten zusätzlichen Besprechungs- und Vertiefungsraum, können als Ruheinseln fungieren. So ermöglicht das Raumkonzept, die notwendige Ruhe für Lernarrangements, um sich Wissen anzueignen, kreative Problemlösung zu entwickeln und diese im Team oder Plenum zu besprechen. Unterstützt wird der Weg des handlungs- und problemlösungsorientierten Lernens durch die technische Ausstattung der Räume, die man sich kaum besser wünschen kann. Dass dies eine ganz besondere Chance für die Schüler*innen des Campus ist, lobten auch die anwesenden Schüler*innen.

Das neue Schulgebäude ist der erste Teil des geplanten Campuskonzeptes. Dieses sieht neben der Modernisierung des Altgebäudes für Fachklassen und die gymnasiale Oberstufe vor, Heimat zu werden für den Siegburger Theaterschatz, ein Campusrestaurant sowie einen Boxclub. So wird der Bildungscampus zu einem modernen belebten Ort werden, wo Siegburger gerne zusammenkommen.

Wenn Schulträger Voraussetzungen schaffen sollen, damit Lernen gelingen kann, so kann man für den Bildungscampus nur das Fazit ziehen: alles bestens.

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Unser Schulsanitätsteam beeindruckte NRW-Schulministerin Dorothee Feller

Unser Schulsanitätsteam stand am 15.01.2026 im Mittelpunkt eines Besuchs von NRW‑Schulministerin Dorothee Feller. Gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rosemann sowie weiteren Vertreter*innen aus Verwaltung und Schulaufsicht informierte sich die Ministerin über das außergewöhnliche Engagement der Schüler*innen. Der Schulsanitätsdienst spielt seit der Gründung der Schule eine zentrale Rolle im Schulleben.

Der Besuch der Ministerin steht in Verbindung zur landesweiten Bemühung, die Erste-Hilfe-Kompetenz flächendeckend zu stärken. Bereits im kommenden Jahr wird die Laienreanimation offizieller Bestandteil des Unterrichts in Nordrhein‑Westfalen.

Empfangen wurde die Delegation vom Schulsanitätsdienst mit dem DRK‑Kooperationslehrers Matthias Ennenbach, Schulleiter Jochen Schütz sowie der didaktischen Leiterin Barbara Schmiedek. In Gesprächen und praktischen Demonstrationen der Laienreanimation erhielten die Gäste einen Einblick in die tägliche Arbeit des Schulsanitätsdienstes. „Hier übernehmen Jugendliche früh Verantwortung und lernen, wie wichtig ihr eigenes Handeln für andere sein kann“, sagte Schulministerin Dorothee Feller. „Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, wie Schule junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch gesellschaftlich bildet.“ Bürgermeister Stefan Rosemann erklärte, der Schulsanitätsdienst sei ein Aushängeschild für den Bildungsstandort Neuenhof.

Wie erfolgreich die Ausbildung von ca. 50 Jugendlichen an unserer Schule ist, zeigen mehrfache 1. Plätze bei Landesmeisterschaften sowie die Auszeichnung mit dem KiKa-Award und dem Ehrenamtspreis 2023 der Stadt Siegburg. Mit den gewonnenen Preisgeldern wurden Laiendefibrilatoren für die Schule angeschafft. Die Jugendlichen engagieren sich neben ihrem Schuldienst auch ehrenamtlich bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen. Viele der ehemaligen Schulsanitäter*innen bleiben dem Ehrenamt treu oder schlagen später einen medizinischen oder rettungsdienstlichen Berufsweg ein.

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Keanu Müller – Sieger beim Vorlesewettbewerb

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb konnte sich Keanu Müller aus der Klasse 6c erfolgreich gegen Talia (6a) Milya (6b) und Lorina (6d) durchsetzen.

Mit einer sicheren Lesetechnik, passender Betonung und viel Ausdruck überzeugte er die Jury mit seinem vorbereiteten Text aus „Gregs Tagebuch -Jetzt reichts“ und auch beim Lesen des unbekannten Textes überzeugte er das Publikum und die Jury.

Für die nächste Wettbewerbsrunde gegen alle Schulsieger der teilnehmenden Siegburger Schulen, wünschen wir viel Erfolg.

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Pflanzaktion im Rahmen der Workshop-Reihe „Wald und Wasser“

Im vergangenen Schuljahr nahm unsere jetzige 6d mit ihren Klassenlehrerinnen Kim Hecken und Sonja Hering an der Workshop-Reihe „Wald und Wasser“ in Kooperation mir der „Stiftung für Gewässerschutz und Wanderfische NRW“ sowie dem Bundesverband  „SDW – Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.“ teil. Dort hatten unsere Schüler*innen bereits viel über den Klimawandel, die Wald-Biodiversität und die Bedeutung von Wäldern gelernt. Nun durften sie an einer Pflanzaktion in Siegburg-Kaldauen teilnehmen, die von der Stöckmann-Stiftung unterstützt wurde.

Im Rahmen des Pflanztages erhielten die Kinder zunächst noch einmal Informationen darüber, warum Wälder lebenswichtig für uns sind und welche Voraussetzungen es braucht, damit Wälder gesund sind und bleiben. Im Anschluss lernten die Schüler*innen, wie Bäume gesetzt werden, um dann selbständig „ihr Waldstück“ nach einem Pflanzplan zu setzen.

Wir freuen uns, dass unseren Schüler*innen die Möglichkeit gegeben wurde, eine langfristige Beziehung zum Wald aufzubauen und ein wenig dazu beizutragen, Waldschutz zu betreiben.

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Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Im Rahmen der Aktion „Orange Bänke gegen Gewalt an Frauen“ setzte unsere 9L im Technikunterricht unter der Leitung von Manuel Dräger ein deutliches Zeichen. Gemeinsam mit Ihrem Lehrer bauten die Jugendlichen eine orangefarbige Bank.

Die Bank dient nicht nur der Ruhe und Bequemlichkeit. Orangefarbene Bänke sollen Aufmerksamkeit wecken und ein Mahnmal gegen Gewalt an Frauen sein. Auf der angebrachten Plakette findet sich die Telefonnummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“, wo Opfer von Gewalt Hilfe und Unterstützung bekommen können. Die Bank wird immer mal wieder woanders aufgestellt werden. Ihre Leuchtfarbe erinnert daran, dass Gewalt gegen Frauen überall vorkommt. Orangefarbige Bänke sind so für uns alle auch ein Aufruf, Hilfe zu holen, wenn man mitbekommt, dass häusliche Gewalt, psychischer Terror oder sexualisierte Übergriffe stattfinden.

Wir sind stolz auf unsere 9L, die mit ihrem Lehrer Manuel Dräger dazu beigetragen hat, dass Gewalt an Frauen kein Tabuthema sein darf.

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Phase des Aufbruchs

„Schule im Ganztag ist wie ein zweites Zuhause.“ Mit diesen Worten eröffnete unsere stellvertretende Schülersprecher*in Hasna Sayhoon den Leitbildentwicklungstag, an dem neben dem Kollegium und Schüler*innen auch Mitglieder des Schulausschusses der Stadt Siegburg, Frau Anna Diegeler-Mai, Frau Sabine Nelles und Frau Sabine Meurer teilnahmen. Gerade weil das Schulleben einen großen Teil im Leben von Schüler*innen einnimmt, muss sich die Institution Schule ihrer Verantwortung bewusst sein und ihre pädagogische Ausrichtung immer wieder neu überdenken. Unsere Schulgemeinschaft nutzt diese Herausforderung, sich in eine spannende Phase des Aufbruchs zu begeben. Der Zeitpunkt passte perfekt, da der als Campus konzipierte Neubau der Schule die Chance bietet, neue Lernwege zu beschreiten, um so den wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen an Schule als Ort Lebens und Lernens gerecht werden zu können. Im Rahmen des Schulentwicklungsprozesses wurde nun gemeinsam der Kern eines Leitbildes erarbeitet. Dieses soll die Grundlage für ein zukunftsorientiertes pädagogisches Konzept bilden und somit einen „Fingerabdruck der Schul-Identität“ darstellen. Im Werte- und Zielfindungsprozess definierten die Teilnehmenden unter dem von Schüler*innen ausgearbeiteten Leitmotiv „Gemeinsam einzigartig- Sicher wachsen – Mutig verändern“, dass unsere Schule ein Ort des individuell angepassten Lernens, des Förderns und Forderns, des respektvollen Miteinanders und der Vielfalt sein soll, der Schutz, Sicherheit und Geborgenheit bietet. Unterricht soll stärkenorientiert ausgerichtet sein und Selbständigkeit und Kritikbewusstsein fördern, um die Schüler*innen so zu befähigen, sich Herausforderungen zu stellen, die beispielsweise KI oder Demokratiefeindlichkeit mit sich bringen. Die Arbeit am Leitbild machte deutlich, dass alle Beteiligten der Schulgemeinschaft den Aufbruch wollen, für den der neue Bildungscampus ideale Voraussetzzungen bietet. Besonders bedanken wir uns für das Engagement der Schulausschussvertreter*innen, die wertvolle Impulse mit Blick auf die Vernetzung unserer Schule in Siegburg setzten.
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Basteln für den guten Zweck – Erlös geht an das Troisdorfer Tierheim

Voller Motivation und Engagement bastelten in diesem Jahr im Rahmen der Projektwoche Schüler*innen der Klassen 5 bis 12 für den Weihnachtsbasar unter der Leitung von Silke Hennemann und Anika Angenfort. Erstellt wurden Weihnachtskränze, Windlichter und Wichteltüren. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Stolz präsentierten die Schüler*innen schließlich ihre Produkte am Tag der offenen Tür und verliehen dem Tag so eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Die Einnahmen erhält auf Wunsch der kreativen Bastler*innen das Tierheim in Troisdorf.
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Für Vielfalt – gegen Diskriminierung

Nachdem sich auch in diesem Jahr die AG „Pride Voices“ mit ihren Projekten am Tag der offenen Tür einem breiten Publikum präsentiert hatte, ging es Ende November ins DGB-Haus in Köln, um am Vernetzungstreffen des bundesweiten Programms der „Schulen der Vielfalt“ teilzunehmen. „Schulen der Vielfalt“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich für einen respektvollen Umgang miteinander einzusetzen, unterschiedliche Lebensweisen zu akzeptieren. Im Rahmen des Vernetzungstreffens fand ein reger Austausch zwischen engagierten Schüler*innen und Lehrer*innen statt. In den Workshops tauschten sich die Teilnehmer*innen über ihre Erfahrungen aus und planten Projekte gegen Diskriminierung für das laufende Schuljahr und darüber hinaus. Hier wären beispielsweise queere Lesekreise, Aktionen für mehr Toleranz oder ein Regenbogencafé zu nennen. Es wurde auf die Wichtigkeit verwiesen, jungen Menschen beim Coming-out zu helfen, ihnen die Scham und die Angst vor Ablehnung und Mobbing zu nehmen. Zusätzlich wurden neue Kontakte geknüpft, um es den Schulen zu erleichtern, in Kooperationen Ideen mit Blick auf die Vielfalt zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg eine Auszeichnung für ihr Engagement „Queer welcome“ verliehen. Im Anschluss ging es mit der AG „Pride Voices“ zum queeren Weihnachtsmarkt am Friesenplatz. Der Tag machte deutlich, wie wichtig der Austausch mit anderen Schulen ist, um Vielfalt im Alltag zu leben.
aktuell

Maßgeschneiderte Erste-Hilfe-Ausbildung für den Bildungscampus Neuenhof

Sicherheit beginnt mit Wissen – und mit Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Städtische Gesamtschule am Michaelsberg in Siegburg zeigt, wie das geht: Alle zwei Jahre organisiert sie eine umfassende Erste-Hilfe-Ausbildung für Mitarbeitende des Bildungscampus Neuenhof, die auch in diesem Jahr wieder in enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Rhein-Sieg e.V. stattfand.

Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Ausrichtung der Schulung: Die Inhalte wurden methodisch und didaktisch so konzipiert, dass typische Szenarien aus dem Schulalltag im Mittelpunkt standen. Gemeinsam mit den 16 Teilnehmenden wurden diese Situationen erarbeitet, nach Schwerpunkten geordnet und gezielt trainiert – vom Sportunfall über Kreislaufprobleme bis hin zu emotionalen Krisenmomenten. So entstand ein Kurs, der nicht nur informiert, sondern konkret auf die Bedarfe des Bildungscampus abgestimmt ist.

Geleitet wurde die Ausbildung von DRK-Kooperationslehrer Herrn Ennenbach, der mit Einfühlungsvermögen, Fachwissen und einem Repertoire an Medien und Methoden durch die Inhalte führte. Die Teilnehmenden brachten eine hohe Motivation und viele Fragen mit – und erhielten anschauliche, praxisnahe Antworten, die Sicherheit im Ernstfall geben.

Ein weiterer Baustein der Vorsorge an der Gesamtschule ist auch die Ausstattung mit zwei automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs), die auf dem Campus auch für Kindernotfälle bereitstehen. Das teilnehmende Kollegium wurde im Umgang mit diesen lebensrettenden Geräten eingewiesen – ein wichtiger Schritt, um im Notfall schnell und effektiv handeln zu können.

„Erste Hilfe ist mehr als ein Kurs – sie ist Ausdruck von Fürsorge und Gemeinschaft“, betont das Organisationsteam der Schule. Die regelmäßige Schulung stärkt nicht nur die Handlungskompetenz der Mitarbeitenden, sondern auch das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten. Die Gesamtschule am Michaelsberg zeigt damit eindrucksvoll, wie Prävention und Verantwortung im Schulalltag gelebt werden.

aktuell

Digitale Stärke von Anfang an


Medienkompetenztraining für die Fünftklässler der Gesamtschule am Michaelsberg

Die digitale Welt ist längst Teil des Alltags unserer Kinder – ob beim Chatten, Spielen oder Recherchieren. Doch mit der Nutzung wachsen auch die Herausforderungen: Wie erkenne ich Falschinformationen? Was bedeutet Datenschutz? Und wie verhalte ich mich fair in digitalen Räumen? Die Schulsozialarbeit der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg begegnet diesen Fragen mit einem festen Bestandteil ihres Präventionskonzepts: einem umfassenden Medienkompetenztraining für die Jahrgangsstufe 5.

Das Training begleitet die Schüler*innen über das gesamte Schuljahr hinweg und ist in mehrere Module gegliedert. Ziel ist es, die Kinder frühzeitig zu befähigen, sich sicher, kritisch und verantwortungsvoll in digitalen Medien zu bewegen – eine Fähigkeit, die Fachleute als „digitale Souveränität“ bezeichnen. Dabei geht es nicht nur um technische Kenntnisse, sondern vor allem um Haltung, Selbstschutz und soziale Verantwortung.

Die Inhalte sind altersgerecht und praxisnah gestaltet. In interaktiven Einheiten lernen die Kinder unter anderem, wie man sich respektvoll in Klassenchats verhält, welche Regeln im digitalen Miteinander gelten („Netiquette“) und wie man Konflikte online vermeidet oder deeskaliert. Auch das Thema Cybermobbing wird sensibel und handlungsorientiert behandelt: Die Kinder lernen, Anzeichen zu erkennen, Hilfe zu holen und gemeinsam für ein faires Miteinander einzustehen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz persönlicher Daten. Was darf ich posten? Welche Informationen sind privat? Und wie sichere ich mein Smartphone richtig? Diese Fragen werden nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag der Kinder beantwortet. Auch die kritische Bewertung von Informationen – etwa das Erkennen von Fake News – wird geübt, ebenso wie die Sensibilisierung für Risiken wie Cybergrooming, also die gezielte Kontaktaufnahme durch Fremde im Netz.

Die Schulsozialarbeit übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Sie schafft Vertrauen, bietet Raum für Fragen und begleitet die Kinder individuell. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und ergänzende Angebote für Eltern wird das Training zu einem ganzheitlichen Präventionsprojekt, das weit über den Unterricht hinaus wirkt.

„Wir wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern Haltung stärken“, betont Schulleiter Jochen Schütz. Die Rückmeldungen aus den Klassen zeigen: Die Kinder fühlen sich ernst genommen, lernen voneinander und entwickeln ein Gespür für digitale Fairness. Medienkompetenz wird so zur Schlüsselkompetenz – nicht nur für den Schulalltag, sondern für das Leben.

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Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Afghanistan

Die Bilder aus den Erdbebengebieten vor allem in der Provinz Kunar in Afghanistan Anfang September zeigten ganze Dörfer, die dem Erdboden gleichgemacht worden sind. Dieses Leid veranlasste Schüler*innen unseres Jahrgangs 13 und unseres Schulsanitätsdienstes, Spenden für das Deutsche Rote Kreuz zu sammeln. Hierfür verkauften die Oberstufenschüler*innen Waffeln und Pizza. Jugendliche des Sanitätsdienstes gingen mit Spendendosen sammeln. Insgesamt kamen 500,00 Euro zusammen.

Symbolisch für das gesammelte Geld, das bereits beim Deutschen Roten Kreuz eingegangen ist, wurde nun der Check an den offiziellen Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, Matthias Ennenbach, übergeben. Von dem Geld werden vor allem Alltagsgegenstände wie Wärmedecken, Eimer und Wasserreinigungstabletten für sicheres Trinkwasser etc. in den Katastrophengebieten gestellt.

Der Schulleiter Jochen Schütz sowie Matthias Ennenbach, der die Spendenaktion der Jugendlichen aktiv unterstützte, erklärten, dass es wichtig sei, in Krisenzeiten schnell zu helfen. Beide betonten, dass Spendenaktionen wie diese mehr als nur finanzielle Unterstützung darstellten. Solche Hilfsaktionen zeigten, dass sich die jungen Menschen aktiv für andere einsetzen und Verantwortung übernehmen.

Diese Spendenaktion steht in einer Reihe ähnlicher Spendenprojekte der Schule, die auch in Zukunft weitergeführt werden, um den Ärmsten der Armen zu helfen.

Wir möchten uns bei unseren Schüler*innen und allen Spender*innen herzlich bedanken.

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Chancengeber sein

Oberstufenschüler*innen unserer Schule nehmen seit 2019, dem ersten Oberstufenjahr der Schule, am Talentscouting-Programm der TH/Universität zu Köln teil, das 2018 ins Leben gerufen wurde.

Laut der Bundeszentrale für Bildung gilt für Deutschland immer noch, dass Bildungschancen ungleich verteilt sind und so Bildungserfolg vielfach vom Elternhaus abhängig ist. Das Talentscouting-Projekt der TH/ Universität zu Köln bemüht sich, dieses Missverhältnis auszugleichen.

In einem langfristig angelegten Beratungsangebot entwickeln die Talentscouts mit den Schüler*innen Pläne für ihre jeweilige akademische Zukunft. Zusätzlich umfasst das Programm Informationsworkshops zu Bafög, Studienstiftungen, Assessment Centern, dualen Studiengängen sowie Hospitationsmöglichkeiten an Universitäten. So bietet das Programm unseren Oberstufenschüler*innen Orientierung und Unterstützung mit Blick auf das Abitur, das Studium, die Berufsfindung. Durch diese gezielten Maßnahmen werden die Schüler nicht nur in ihrer schulischen Laufbahn, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt.

Jetzt wurde unsere Schule im feierlichen Rahmen für ihre langfristige Kooperation als „Offizielle Schule im Talentscouting-Programm NRWs“ ausgezeichnet, ein weiterer Baustein in Richtung Bildungsgleichheit unabhängig von der sozialen Herkunft.

Wir freuen uns, dass unseren Jugendlichen diese Möglichkeit offensteht. Wir möchten uns herzlich bei den ehrenamtlichen Talentscouts der TH/Universität zu Köln vor allem auch im Namen unserer Schüler*innen bedanken.

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Sexualpädagogisches Projekt in Jahrgangsstufe 7

In guter Tradition fand auch in diesem Schuljahr wieder ein sexualpädagogisches Projekt an der Städtischen Gesamtschule am Michaelsberg am Bildungscampus Neuenhof statt. Gemeinsam mit Frau Schellenbach vom Kinderschutzbund und unserem Schulsozialarbeiter Herrn Ennenbach wurde das bewährte Format erstmals in Jahrgangsstufe 7 durchgeführt – eine bewusste Weiterentwicklung, die dem Entwicklungsstand der Jugendlichen noch besser gerecht wird.

Das Projekt ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer schulischen Präventionsarbeit und wird durch die Schulsozialarbeit aktiv begleitet. Ziel ist es, unseren Schüler*innen einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie altersgerecht und respektvoll über Themen wie Körper, Sexualität, Gefühle, Beziehungen und persönliche Grenzen sprechen können. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern vor allem um die Stärkung von Selbstwertgefühl, Empathie und sozialer Verantwortung.

Ein zentrales Element des Projekts ist die Möglichkeit, im Vorfeld anonym Fragen zu formulieren. Diese werden anschließend in geschlechtsgetrennten Gruppen aufgegriffen und besprochen – ein bewährter Ansatz, der Offenheit fördert und Raum für ehrliche Gespräche schafft.